On my way

Wieder einmal ausbrechen.
Vom Weg abkommen.
Neue finden.
Mich verlieren.
Mich frei fühlen, mein Haar zerzausen lassen.
Dir frech ins Gesicht nein! sagen.
Und für mich ein lautes ja! tanzen.
Mein Aussenseiterinnendasein zelebrieren und Verbündete finden.
In den Himmel schauen und diamantene Punkte tanzen sehen.
Die Erde unter den Füssen spüren und mich für mein Leben bedanken.

Das Unmögliche akzeptieren, genauso wie das Mögliche. Nicht mehr kämpfen, sondern tanzen, schräg singen und die Unperfektion, die ich bin, zulassen.

Doch wer bestimmt, was nicht perfekt ist? Wer bestimmt die Wahrheit?

Tausend Antworten gibt es auf diese Fragen. Doch merke ich, dass ich sie gar nicht beantwortet haben will. Ich begnüge mich damit, dass mir dieser Moment wichtig ist. Ich geniesse es, in diesem Zustand zu sein und in eine beseelte Ruhe hineinzuschreiben. Ich empfinde es als grosses Geschenk dir meine Fragen, Gefühle und Forschungen zu erzählen. Ich fühle mich wahrhaftig, bin meiner Wahrheit auf der Spur.

Ich bin auf dem Weg genau wie du. Wir kommen vom Weg ab, jede:r auf seine Weise. Himmel und Erde bringen Stürme, unser Haar wird zerzaust, auch unsere Herzen.
Doch diesmal lasse ich es standhaft zu, denn ich weiss, nach dem Sturm wird der Himmel wieder klar sein und ich erkenne wieder ein Stück meines Weges hier auf dieser Erde.

Ich breche aus, komme vom Weg ab, finde neue und verliere sie wieder.

Ich habe eine Wahrheit gefunden:

Die zerzausten Haare stehen mir gut!

Lebensfeuer

Wenn es doch so einfach wäre
Altem adieu zu sagen
Neues zu empfangen
in der Freude
und nicht in Angst
vor dem Unbekannten

Vertrauen in mein Lebensfeuer
und all die Farben
in mir
die tanzen
und ein Chaos anrichten
weil sie gelebt werden wollen
und ich Angst habe
sie zu zeigen
weil ich Angst habe vor

ich schliesse die Augen
damit ich sehen kann
der Duft in meinen Ohren
bringt mich zum Staunen
das Atmen lässt mich spüren
und ich

fühle meine Kraft
wie sie befreit
wenn ich das Fest in mir annehme

und es Morgen wird

Widerstand

Ich lasse mir meinen Widerstand.

Ich erlebe ihn täglich.

Ich schaue ihm in die Augen. Wir sind gleich stark!

Ich gebe auf, schliesse die Augen, tanze meinen Lebenstanz und geniesse.

Ich gewinne leise ein Geheimnis……

………ich liebe DICH!

Und jetzt darf es endlich, endlich
leicht werden.

Einsame Wölfin

Ist die Zeit der einsamen Wölfin, die durch ihr Leben streift, vorbei?

All die Fragen, die um den Sinn des Lebens kreisen, um die Bewältigung des Alltags, diese ewigen Beziehungsfragen, ist es Zeit, mit ihnen Frieden zu schliessen?

Ach ja, es gibt Millionen von Ratgebern, Therapien und Möglichkeiten sich selber auf die Spur zu kommen.
Ein Aha! da, ein verständnisvolles Nicken dort, ein Umstellen der Lebensgewohnheiten und man wird zum wandelnden Widerspruch.

Neindochnein, sagte eines meiner Kinder einmal, als es galt, sich für etwas zu entschliessen.

Neindochnein! Und mit einem Satz in die Freiheit springen, wo man wieder im eigenen Rhythmus stöbernd durchs Leben streifen kann.
Nur schon die Vorstellung, ungestört mich selber Sein, verleiht mir Flügel!

Da sind die Widersprüche auf einmal logische Spuren durch das Sein. Ich bin mit mir allein und gehe meiner Nase nach. Je länger ich das tue, desto ausgeprägter wird mein Spürsinn.
Ich nehme die Einladungen zum Verweilen gerne an, denn ich spüre ganz genau, ob ich mich da wohl fühle oder, ob es schlauer ist, schnell weiter zu ziehen.

Ja, als einsame Wölfin habe ich meine Sinne aufs Feinste eingestimmt und ein gelegentliches lautes Aufheulen auf freier Wildbahn ist Ausdruck von Freude und innerem Frieden. Ein Jauchzen eben!

Aber ist diese Zeit nun vorbei?
Ich frage mich das, weil ich das Gefühl habe, dass es vielleicht wichtig ist, jetzt, genau jetzt in dieser Zeit nicht mehr nur allein in diese Jauchzer einzustimmen. Wäre es nicht gerade jetzt wichtig, mit geschärften Sinnen und klopfendem Herzen aufeinander zuzugehen, und uns in unser Leben einzuladen und schauen, ob es uns mit uns wohl ist?

Wäre es nicht genau jetzt, in dieser Zeit, wichtig zu entdecken, wie sich das Jauchzen der Anderen anfühlt und darüber staunen? Den Mut aufbringen mitzuheulen, in der eigenen Sprache und laut darüber lachen, weil es ganz wundervoll schrecklich klingt?

Macht das nicht wieder andere aufmerksam und sie können sich nicht mehr halten, vergessen ihre Konditionierungen und heulen frech und munter mit? Es macht Spass, weil alle so tönen dürfen, wie sie sind! Tief aus ihrem Herzen heraus!

Wenn ich als einsame Wölfin merke, dass da lauter einsame Wölfinnen und Wölfe sind und alle einander ausweichen, weil sie glauben nur allein den Roten Faden zum Glück zu finden, schaffe ich es dann, meine Scheu abzulegen und meine Wildheit mit ihnen zu leben, weil ich sie in allen andern auch entdecke?

Ja!

Es ist Zeit, das Eigensinnige in jedem von uns zu feiern, miteinander auf die Pirsch zu gehen, gemeinsam laut aufzuheulen und sich über den Lebensfunken in den Augen der anderen freuen.

Feiern?

Ja, feiern, immer und immer wieder, auch wenn wir getrennt sind! Ein Miteinander kennt keine Grenzen…..

……. ach, diese Widersprüche!

Teilen

Es ist die Zeit zwischen den Zeiten.

Die kleine Pause zwischen dem Ein- und Ausatmen.

Eine kleine gefüllte Leere, die ich geniesse.

Das Erlebte schwirrt noch so im Gestern herum, das Morgen liegt unbekannt vor meinen Füssen.

Und jetzt?

Soll ich schimpfen oder mich freuen? Mir ist nach beidem nicht zu Mute. Pause eben.

Den Hut über die Augen ziehen und genüsslich wegträumen.
Den Hut über die Ohren ziehen, damit sie warm bleiben, wenn ich durch die kalte Winterzeit stapfe.
Den Hut lüften, wenn die Sonne sich an diesen kurzen Tagen zeigt und ich alles Licht gierig in mich aufnehme.
Den Hut auf die Ablage legen, weil alles seine Ordnung braucht.
Ich nehme den Hut und verabschiede mich vom alten Jahr voller Dankbarkeit über all das Schöne und schmerzlich Ungewollte, das ich erleben und lernen durfte.

Aber jeeeeetzt kommt das Schönste!

Ich ziehe den Hut mit freudig hüpfendem Herzen vor drei mutigen Menschen und rufe so laut ich kann DANKE!!!

Anita, Hugo und Inge schenken uns ein Stück ihres Herzens. Schaut, lauscht, lest hin!

Anita: Verbunden



Hugo: Foto und Blues



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Ein Gedicht von Inge

Im Nebel
Auf einem nackten Baum eine Krähe.
Ihr Schreien hat etwas Magisches in der Stille des Tages.
Der Vogel sieht mächtig aus in der Kulisse aus filigranen Ästen.
Lange sitzt er da, bewegt sich kaum.
Mein Atmen geht mit dieser Stille, durchzieht meinen Körper.
Ich bleibe stehen und finde Stille in mir.
Schwarz und Weiss – Licht und Schatten – Leere und Fülle. Leben und Sterben
.
Gegensätze, die sich mit einem Schrei auflösen.

Herzenskraft teilen, um verbunden zu sein.
Herzenskraft teilen und noch mehr bekommen.
Herzenskraft teilen und sich nicht alleine fühlen.
Herzenskraft füllt die Pausen zwischen den Zeiten.
Herzenskraft teilen schenkt Freude und Erfüllung!

Ich wünsche mir, dass Herzenskraft teilen irgenwann keinen Mut mehr braucht, weil so etwas Schönes das Normalste auf der Welt ist.

Eine kleine wahre Geschichte

Ich möchte dir von einem Erlebnis erzählen. Es ist nichts Grosses, ganz klein und doch sehr nachhaltig, für mich:

Vor ein paar Tagen stapfe ich durch den Wald, über Wiesen, kleinen Wegen entlang oder suche mir, was ich am liebsten tue, eigene Wege grad so, wie es mir gefällt.

Planlos, ziellos, träumend und die Zeit vergessend.

Oft lehne ich mich an einen Baum und lasse mir den Rücken stärken, meine Wurzeln verbinden sich tanzend mit denen vom Baum, dann warte ich, bis es mir in den Händen und auf dem Kopf kribbelt und ich mich zum Himmel mit einem tiefen Atemzug ausdehne. Aber diesmal……

Ich lehne mich also an eine dicke Tanne, deren Wurzeln mit Moos überwachsen sind und die aussehen wie eine grüne Hand, die sich am Waldboden festhält und deren Finger sich im Innern der Erde im Gewirr von Wurzeln verlieren.
Ich möchte es mir gemütlich machen, da bekomme ich das Gefühl, als wolle mich der Baum wegschubsen. Ich drehe mich um und frage mich (oder den Baum?), was da los ist.

Habe ich geträumt?

Ich lehne mich nochmals wohlig an den Stamm. Doch, da ist es wieder! Ich kann es kaum glauben. Dann stehe ich halt selber mitten in den Wald!

Mit ein paar Schritten stelle ich mich zwischen die Bäume und jetzt, wo ich mich so trotzig umschaue, verstehe ich die Botschaft:

– ich soll mich jetzt nicht anlehnen
– ich kann selber stehen
– ich bin trotzdem verbunden und nicht allein

• mit meinen Wurzeln mit denen der Bäume und mit ihnen um die ganze Welt
• mit meinem Geist mit den Kronen der Nachbarsbäume und mit ihnen mit dem ganzen Himmel
• mit meinem Körper mit den Elementen und meinem Sein und so auch mit allem Leben – mit dir!

Staunend stehe ich da und bebe vor Freude über diese Kraft, die mich erfasst, die Arme ausgebreitet wie ein Baum.

Unterdessen sitze ich an meinem Schreibtisch und erzähle dir mit Herzklopfen meine kleine, wahre Geschichte, da habe ich eine Idee.

Wenn du dich nun hinstellst, egal wo, deine Wurzeln, deine Krone, dein So-sein spürst und über dich staunst, was möchtest du dann von dir gerne zeigen? Schlummert vielleicht in deinem Köcher seit kurzer oder geraumer Zeit
– ein Lied?
– ein Bild?
– eine Photographie?
– eine Eigenkomposition?
– ein Gedicht?
– eine kleine, wahre Geschichte?
– ……………..
– ……………..

Ich möchte dich ermuntern, dich zu zeigen. Schicke mir deinen Text, dein Lied, dein Bild, dein Stück genau so unperfekt und experimentell, einfach so, wie es eben gerade ist und ich veröffentliche es mit etwas Glück auf meinem Blog und so geht es in die ganze Welt hinaus.

Ich werde hinter der Trommel sitzen und deinem So-Sein-Ausdruck Resonanz schenken, deinen Mut feiern und mich freuen, dass es dich gibt! Ein Baum unter vielen, aber eigenständig, eigenwillig, wunderschön und verbunden, mit allem, was ist.

iris@hinterdertrommel.ch

Was für ein Fest!

Ich freue mich!

Morgendämmerung

Weisst du, worüber ich immer wieder staune?

Wie aus dem Dunkel der Nacht ein leichtes Grau entsteht,
aus dem wiederum die Farben des neuen Tages geboren werden.
Es ist immer wieder eine Überraschung,
welche sich dann zeigen!

Am Morgen wirkt alles so zart,
die Vögel, Geräusche erzählen vom neuen Tag.
Wie er wohl werden wird?
Was hält er für Geschenke bereit?
Und werde ich sie als solche erkennen,
sie annehmen
und mich dafür bedanken,
auch wenn sie nicht so sind,
wie ich sie mir vorgestellt habe?

Und setze ich mich dafür ein,
mich meinem Leben zu schenken,
ganz und gar?
Und so meine Umwelt, mich,
ja vielleicht sogar das ganze Universum
zum Staunen zu bringen?

Allmählich wird es Abend. Langsam verblassen die Farben wieder. Die Nacht finden und ruhen. Die Fülle des Tages mit Träumen fliegen lassen, in der Geborgenheit der Seele.

Bedingungslos lieben………….

Die Morgendämmerung enthält die Kraft, dies mit Mut und Überzeugung in den neuen Tag zu tragen.

Die Liebe zu leben und zu schenken,
Liebe zu sein!
Auf dass es heute
mit Leichtigkeit und Freude
gelingen möge………

Gedanken

Die Gedanken liegen verstreut herum und wollen mir weismachen, dass ich sie brauche. Sie rufen mir zu in allen Lautschattierungen, um mich anzulocken. Jeder einzelne sei so wichtig, dass ich doch endlich, endlich einmal hinhöre.

Es sind so viele, es sind einfach zuviele!

Welchem Gedanken sollte ich nun nachgehen, welchen in den Wind schlagen, welchen ernst nehmen und welchem einfach entgegenlachen?

Ich habe einen Trick herausgefunden. Ich atme sie alle ein, umarme sie und atme sie wieder aus und schaue dabei in den Himmel, wo sie sich in der Unendlichkeit verlieren…………..

Und da!

………..habe ich gemerkt, dass es sich grad umgekehrt verhält. Nämlich, sie brauchen mich!

Auf einmal sieht alles ganz anders aus. Ich will nicht mehr von so vielen Gedanken umgeben sein, will nicht mehr über sie stolpern, weil sie sich mir anmassend in den Weg legen. Nein, nein, nein!

Ab heute produziere ich einfach weniger von diesen Stolpersteinen.

Ich möchte frische Luft einatmen und mich beim Ausatmen des Himmels erfreuen, der über mir ist, und Menschen umarmen, die ich gern habe. Nicht so quere Gedanken, die mir nur das Leben schwer machen.

Es ist ein Traum, mit so leichtem Gepäck durch das Leben zu gehen: Wach, neugierig, unvoreingenommen und bewusst.

Und voller Gedanken

wie es wohl ist, das Leben mit aller Liebe und Kraft zu gestalten. Ein Traum?

Hm.

Ich beginne einfach mal JETZT mit Gestalten. JETZT packe ich an! Ich trage dabei ein Sprichwort in mir, das ich einmal gelesen habe.

Was muss das für ein Gefühl sein, wenn die Realität schöner ist als der Traum!!

Willkommen

So viel gäbe es zu berichten. Doch wo soll ich anfangen, was herauspicken, was erzählen? Am liebsten möchte ich dich fragen, worauf hast du Lust? Hast du überhaupt noch Bock zuzuhören? Oder ist schon fast jedes Wort zu viel, das nicht mit Händen geformt und mit richtigen Füssen zu dir getragen wird?

Ach, ich rede um den heissen Brei. Die Wahrheit ist, ich habe keine Ahnung, was ich dir erzählen möchte. Weil die Lebensgeschichten, meine wie deine, grad so am Überfliessen sind. Ich glaube, ich war selten so präsent im Leben wie gerade jetzt.

Jetzt bin ich da und erzähle,
jetzt bin ich da und ich weiss nicht weiter,
jetzt bin ich da und atme das Ticken der Uhr auf dem Tisch ein
und die Zeit, die verstreicht, wieder aus.

So viel ist da und doch nichts.

Es ist etwa so, wie wenn man der Frage auf die Spur geht, was ist der Unterschied zwischen einladen und eingeladen werden?
Nein, ich will dich nicht für blöd verkaufen. Es ist mir ernst.

Wie weit offen ist mein Herz, wenn ich eingeladen bin und wie geht es ihm, wenn ich einlade?

Wenn ich dich an meinen Tisch, an mein Feuer einlade, lade ich mich dann auch ein oder funktioniere ich nur?
Wenn ich mich an meinen Tisch, an mein Feuer einlade, höre ich mir dann genau so aufmerksam zu und mache alles, dass es mir wohl ist………… mit mir?

Mache ich mein Herz auf, nicht nur für meine Sorgen und Ängste, nein, lasse ich auch Freude und Anerkennung Platz nehmen an meinem Tisch? Schaffe ich es, die bunte Gesellschaft aller Aspekte, die mich ausmachen, willkommen zu heissen als meine Gäste? Würden sie mich, die ja so super funktioniert und die eigentlich ohne diese raumeinnehmenden Gäste easy leben kann ;-), auch einladen?

Ach, ich höre besser auf mit dieser Fragerei, sonst meinst du noch, ich sei verrückt …… ver-rückt in meiner Wahrnehmung und in Gedanken in Gefühlen schwingend, wie es ist, willkommen zu sein.

Vielleicht ist einfach mal Lauschen angesagt? Diese leisen Töne, die da klingen, höre ich sie? Vielleicht erzählen sie von der Liebe? Vom Glück hier zu sein? Von der Freude mit dir an einem Tisch zu sitzen? Mit dir die Musik zu tanzen, die ich in deinen Augen sehe?

Ja, ich wünsche mir, dass auch meine Klänge auf dieser Erde willkommen sind!

Ich öffne meine Arme und ich merke, sie öffnen mein Herz auch für deine. Und ich spüre, dass einladen und eingeladen werden in diesem Moment das selbe ist.

Ich begrüsse uns!
Wir sind willkommen!

Ein Experiment

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E x p e r i m e n t

Je öfter ich dieses Wort sage, desto neugieriger werde ich:

E x p e r i m e n t ! E x p e r i m e n t! E x p e r i m e n t!

Versuch es auch einmal! Lass dich auf diesen Wortklang ein, forsche und lasse ihn wirken. Gib dich ihm hin, lass ihn wieder fallen und schon nimmst du ihn wieder auf, weil er fasziniert.

e x p e r i m e n t e x p e r i m e n t e x p e r i m e n t

Schickst du ihn fort, oder versuchst ihn zu vergessen, steht er im nächsten Augenblick wieder da und schon bist du aufgerufen, dich zu bekennen …….. nämlich zu einer richtigen Forschungsreise.

Und? Sag! Was hast du die ganze Zeit gemacht? Genau!
Mit dem Leben experimentiert?

Von einer Erkenntnis zur anderen gehüpft, die ganze Unperfektion versucht in Zusammenhänge zu bringen, auf der Welle des kurzen Glücks geritten, mit einer Hand über den Augen Ausschau gehalten nach der nächsten ……….. Welle? Immer in der Hoffnung die nächste, die nächste ist die beste, genialste, herzerfüllendste …….. Welle?

Doch was ist mit dem Moment? Mit dem Jetzt? Gilt ein Experiment nicht vor allem dem Moment? Wie forsche ich nach dem, was mich ausmacht? Brauche ich dazu etwas, das ausserhalb von mir ist? Was gehört zu mir? Was ist aussen, was ist innen? Wage ich es, mich auf das Experiment Leben einzulassen? Wage ich es, den Rhythmus meines Lebens zu akzeptieren und mit ihm zu atmen? Jetzt? Wie erkenne ich mein Leben? Wie erkenne ich, dass ich am Leben bin? Wie erkenne ich, dass ich Leben bin?

Ich habe verloren, ich habe geforscht, ich habe entdeckt, ich habe gezittert, ich habe geweint, ich habe geboren, ich habe frohlockt – ich habe experimentiert……

…….. entstanden ist ein Bild, gemalt während den letzten aufwühlenden Mondzyklen. In regem Austausch mit Grossmutter Erde:

atmen
riechen
lauschen
horchen
mich preisgeben
mich hingeben
an die unendliche Fülle
und immense Kraft und Schönheit unseres Planeten
im Mehrklang mit dem Universum

Mich nähren lassen von diesem Moment, ja! genau diesem meinem Leben, das ich jetzt erlebe. Frieden finden mit all dem Unperfekten und Schmerzhaften. Erkennen, dass genau da die Vollkommenheit liegt. Die Gewissheit erfahren, dass tief, tief unter vielen Schichten verborgen in uns allen ein Licht immer klingt, das weit über uns hinaus leuchtet ……….

Die Musik in meiner kleinen Filmbildgeschichte stammt von einem geheimnisvollen Forschergeist. Eine Improvisation, geschenkt bekommen vor langer Zeit von Andreas Kohl (pianolumine.de). Ein herzliches DANKE, Andreas!

Ich habe es geschafft herauszufinden, wie ich die Musik mit meinem Handy abspielen und gleichzeitig filmen kann. Ein E x p e r i m e n t !
Ja, unperfekt, aber ich jauchze vor Freude es dir zu zeigen…… da!