Zeit

Die Zeit zwischen den Zeiten

Ich liebe sie, die Zeit zwischen den Zeiten.

Da sind Feste, die zu feiern manchmal eine echte Herausforderung auf emotionaler, logistischer und darum auch auf mentaler Ebene sind. Natürlich spricht unser Körper lautstark mit. Auf einmal sind wir krank oder haben einen ausgeprägten Sofasinn oder genau das Gegenteil, haben tausend Dinge zu tun, oder wir wollen raus, an die frische Winterluft und uns bewegen.

Und dann kommt eben das Dazwischen. Die absolute Ruhe schleicht daher, und es fühlt sich auf einmal wie ein Vakuum an. Wir bekommen Angst und eine Ablenkung zupft uns von uns weg. Aber jetzt gilt es stark zu bleiben.

Darum gehst du dir jetzt einen feinen Tee kochen oder nimmst dir die Zeit, einen Latte Macchiato zu brauen. Suche dir nun den schönsten Platz im Haus, stellst deinen Zaubertrank neben dich, legst eine schwere Wolldecke auf die Knie, die das Aufstehen verhindert und setze dich auf deine Hände. Oh ja! Das muss sein. NICHTS TUN braucht einen Anfang.

Auf die Gedanken zu sitzen geht nicht, auch lassen sie sich kaum zudecken, darum ist jetzt atmen angebraucht. Der Atem ist immer da und wir können ihm in einem solchen Moment unsere ganze Aufmerksamkeit schenken. Ein, aus, ein, aus, eeeeein, aaaaaaaus…….immer länger aus- als einatmen.

Ist erst einmal die erste Hürde des Nichtstuns geschafft, geht es ans Geniessen. Vorsichtig darfst du die Hände hervornehmen und zu der Tasse, die du vorher bereitgestellt hast, greifen. Umschliesse sie liebevoll mit deinen Händen. Beginne dein Getränk mit Dankbarkeit und guten Wünschen an dich, an dein Leben mit allen und allem, was dazugehört aufzufüllen, schaue dabei in deine Tasse und atme dein Danke, deine Wünsche hinein. Wiederhole sie wie ein Mantra. Nach einer Weile nimmst du ganz langsam einen Schluck und geniesst diesen Moment, wie er dich ganz und gar erfüllt. Mmmmh! Das tut so gut! Es wärmt, heilt und erfreut deinen ganzen Körper.

Oh, ich habe ganz vergessen zu sagen, dass du vors offene Fenster sitzen sollst, darum eigentlich die Wolldecke…. 😉 Natürlich kannst du es dir auch gleich draussen kuschelig einrichten oder dann halt vor geschlossenem Fenster, Hauptsache Weitblick.

Und jetzt kommt das Schönste: EINFACH SCHAUEN! Und ganz wichtig, spüre in dir ein leises Lächeln, auch wenn dir nicht danach ist, hole es hervor, es wirkt Wunder.

Wenn du bis hierhin gekommen bist, lässt du deine Wahrnehmung für deinen Körper, deine Gefühle und den Ort, an dem du dich befindest einfach fliessen. Nichts festhalten, nur beobachten und ziehen lassen. Werde weit, ganz weit, öffne dich für die Schönheit der Natur, für dein Sein. Es kann dir nichts geschehen, im Gegenteil du bekommst einen sanften, wohltuenden Kuss ……

Nun bist du zwischen den Zeiten angekommen. Es ist keine angstmachende Leere, sondern deine Fülle, dein vielleicht wahres Leben, weil du niemandem etwas beweisen musst, nicht einmal dir selber.

In die Natur schauen, einfach nur schauen, NICHTS TUN, ist das Schwierigste, aber auch das Schönste, was du dir in diesem Jahr schenken kannst. Lass dich von der Erde, vom Himmel und dem Dazwischen immer wieder berühren.

Wie sagte eine der phantasievollsten Kinderbuchautorinnen unserer Zeit, Astrid Lindgren?

«Und da braucht man ja auch noch Zeit, einfach da zu sitzen und aus dem Fenster zu schauen.»

Darum kann ich jetzt nicht mehr weiterschreiben, ich bin am Schauen…. du auch?

Ich lasse es mir aber nicht nehmen, dir noch ein Jahr mit schönen Wundern, berührendem Zauber und ein liebevolles Zusammensein mit dir selber zu wünschen.

Ich blinzle dir einen herzlichen Irisgruss zu!

weltenwind.ch

Auf und davon

Auf und davon, wie gerne würden wir das manchmal machen. Ohne langes Wenn und Aber, ohne Vorbereitung oder gar Kofferpacken, einfach weg. Weg von da, wo wir gerade stehen im Leben. Irgendwohin, Hauptsache, wir müssen uns nicht mehr mit der Alltagslast beschäftigen. Ich darf gar nicht erst beginnen zu träumen, was ich denn jetzt am liebsten tun würde oder wo ich gerne hinmöchte. Ich habe das Gefühl, meine Phantasie würde wilde Räder schlagen. Ich würde immer schwärmender werden, überall ist es besser nur nicht gerade da, wo ich bin.

Ich kann mir vorstellen, dass wir alle solche Momente kennen. Und ja, ich weiss auch, dass sie vorbeigehen und wir wieder vernünftige Lernende des Lebens werden. Denn da ist die leise, liebevolle Stimme in uns, die uns zuflüstert, da wo du bist, ist genau der richtige Ort. Von da aus erkennst du, wo es langgeht.

Heute Morgen aber sticheln so unzufriedene Gedanken in mir, noch bevor ich die Augen ganz geöffnet habe. Von Draussen kommen keine Geräusche durchs Fenster, ob es wieder geschneit hat? Ist es so still, weil dieses Weiss alles eingehüllt hat? Oder muss ich zu meinem täglichen Üben annehmen, dass ich alt werde, und auch noch eingestehen, dass ich nicht mehr so gut höre? Hach! Nun beginnt diese Unzufriedenheit, nein eigentlich eine Wut in mir zu brodeln und sich auszubreiten. Und anstatt mich für mein wunderschönes Leben zu bedanken, wie ich es sonst beim Aufwachen immer tue, beginne ich innerlich eine Liste des Unstimmigen zu schreiben. Ich finde zuhauf Beweise, dass ich auf keinen Fall genüge und mein Leben ein ganzer Scheiterhaufen ist.

Ich bin gerade so schön in Fahrt, da höre ich einen Ruf, für andere nicht hörbar, aber für mich: Geh auf und davon! Von alledem weglaufen? Keine Verantwortung für meine Gedanken und mein Handeln übernehmen und einfach weggehen? Endlich schlage ich die Augen auf, schaue auf aus dem Fenster, dann auf den Wecker. Kein Schnee, dafür ein zarter, hellgrauer Morgenhimmel. Es ist acht Uhr und der Tag verspricht sonnigkalt zu werden.

Auf und davon, aufundavon, aaauuufuuundavooon…. wiederhole ich während des Aufstehens. Ich giesse mir einen Matchatee an und schon drehen sich diese Wortlaute wie ein Mantra in meinem Kopf. Die heisse Teetasse liegt nun still und beruhigend in meinen Händen. Ich atme den herben Dampf ein und schaue aus dem Fenster. Draussen ist alles gefroren, die Luft muss phänomenal sein, auf und davon!

Nach dem letzten Schluck von dem grünen, energetisierenden Gebräu…. ich habe beim Trinken immer das Gefühl ich trinke Erdenkraft…. geht mir endlich ein Licht auf. Ohne Wenn und Aber, ohne Zeit mit nebensächlichem Duschen zu verlieren, stürze ich mich in meine Kleider, mache mich winterfest mit Mantel, Mütze, Handschuhen und warmen Stiefeln und los. Ja ich gebe zu, das Handy durfte mit, sonst hätte ich dir ja kein Beweisfoto machen können….. 😉 und schon stehe ich draussen im Garten.

Zum Gartentürchen hinaus, dem gurgelnden Bach entlang, immer weiter in meine, so vertraute Natur. Unterdessen ist die Sonne über dem Wald aufgegangen. Ich breite vor ihr meine Arme aus und lasse meine vielen überflüssigen Gedanken, die mich beim Aufwachen so aufgewühlt haben, von ihr wegleuchten. Es wird ruhig in mir und ich strahle mein DANKE für mein wunderschönes Leben der Sonne zurück.

Bei der schillernden Buche mache ich eine Pause, hast du mich gerufen? Oder war es die Natur, die Sonne oder vielleicht meine eigene Intuition? Diese innere Stimme hat mich geweckt. Mein Ego oder die Dramaqueen in mir aber wollten mir eine Jammerburg mit Zinnen, Kanonen und Kerkern verkaufen. Ha! Ich bin nicht darauf hereingefallen! Na ja, nur fast….

Auf und davon ohne Wenn und Aber heisst manchmal einfach vor die Haustüre und hinaus in die Natur zugehen. Auf die Gefahr hin, dass ich nerve, sage ich wieder und wieder laut und deutlich, die Natur ist soso heilend. Ich habe es heute Morgen erlebt. Ich bin nicht davon gelaufen, sondern zu mir hin.

Aber was ist das da auf dem Bild? Woher kommen die vielen verschiedenen Blautöne, die im Himmel zu sehen sind? Ist das eine Wesenheit dort vor den Bäumen? Oder gar ein UFO?

Du glaubst mir vielleicht nicht, aber wenn ich das auf meinem Spaziergang klar gesehen hätte, ich wäre eingestiegen. Aber sicher! Auf und davon, neue Galaxien oder Dimensionen kennenzulernen, war schon immer mein Traum….tschüüüss!

Ich grüsse dich herzlich aus meinem Atelier, ja ich bin noch da! Lass dich von dieser magischen Dezemberzeit immer wieder nach Draussen locken. Andere Dimensionen warten auf dich!

Ich danke dir, du treue Leserin, du treuer Leser! Mit dir zu sein, ist für mich eine Freude! Geschichten brauchen Zuhörer:innen und ich bin sooo glücklich, dich dazuzuzählen! DANKE!

Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Mut und Vertrauen, auf die leisen, bunten und wundervollen Töne in deiner eigenen Geschichte zu achten. Das neue Jahr lädt dich dazu ein, denn sie stärken dich, um Neues zu erleben. Das alte Jahr will in die Arme genommen werden, es will gesehen werden, damit es sich ernst genommen fühlt und sich verabschieden kann.

Ich freue mich auf das neue Jahr, auf dich und all die Geschichten, die noch erzählt werden wollen.

Alles Liebe

Iris

http://weltenwind.ch

Wo bist du?

Wo bist du? rief die Frau von ihrem sicheren Platz aus. Ich warte auf dich schon so lange! Beim Rufen zog sie die Worte in die Länge, um deutlich zu machen, dass sie wirklich schon sehr lange wartete und es langsam leid war.

Sie schaute in die Ferne, angestrengt, weil sie nichts und niemand verpassen wollte. Sie liess den Blick schweifen und, wenn sich nur der kleinste Grashalm bewegte, hielt sie den Atem an und fixierte diesen Punkt, nur um festzustellen, dass es wieder nur der Wind war, der übers Land gewandert war. Der Rücken tat ihr vom Warten langsam weh und schlafen konnte sie schon lange nicht mehr richtig, aber sie gab nicht auf. Irgendwo musste sie doch sein!

Manchmal, in den frühen Morgenstunden lag sie wach da und versuchte sich zu erinnern. Wann hatte sie diese Vertrautheit das letzte Mal wahrgenommen oder gar deutlich gespürt? War sie einfach grusslos verschwunden? Konnte die eigene Seele einem verlassen, mit allen Gaben, die man mitgebracht hat und man lebt trotzdem weiter?

Die Frau fühlte sich leer, so so leer. Es konnte nicht anders sein, als dass ihre Seele einfach auf und davon gegangen war. Ja, die Frau gab es zu, sie hatte sie herausgefordert. Sie wollte ihren Willen durchsetzen und Baumkletterin werden. Sie wollte das, weil es da oben doch atemberaubend schön sein musste, weil man dann mit diesem Können bewundert wurde und… man war dem Himmel so nah. Die Frau war überzeugt, dass das genau ihre Berufung war und sie setzte sich durch, gegen alle Umstände. Ich will das!  Das muss ich können! Sagte sie sich immer wieder, als es ihr so viele Meter über dem Boden mulmig in der Magengegend wurde. Sie strengte sich an, übte und übte.

Bis sie eines Tages mühelos in einer Baumkrone ankam und einfach nichts spürte. Kein komisches Gefühl im Bauch, aber auch keine Freude über ihren Erfolg. Sie sass da oben, bestaunte die Aussicht und wartete, bis ihr Herz jauchzte. Nichts geschah, einfach nichts. Sie rief laut da bin ich!, versuchte extra zu lachen, warf die Arme für ein Hurra in die Luft, aber es waren nur Bewegungen ohne Leben.

Lange blieb sie da oben, das konnte doch nicht sein! So viele Stunden hatte sie damit verbracht, ihr Ziel zu erreichen, nun war alles umsonst?

Irgendwann kletterte die Frau wieder vom Baum herunter und ging zu sich nach Hause. Da stand sie nun, in ihrem Haus, das sich irgendwie fremd anfühlte und in der Gewissheit, dass ihre Seele gegangen war. Seither war sie auf der Suche nach ihr. Sie schaute sich auf der ganzen Welt um, aber sie fand sie nicht. Natürlich fragte sie Menschen, Tiere und Pflanzen, ob sie sie gesehen hätten, aber sie blieb unauffindbar. Kopfschüttelnd beschloss sie, von nun an Zuhause zu bleiben, Ausschau zu halten und nach ihrer Seele zu rufen.

Wie von alleine fing sie an, Ihr Zuhause mit Lieblingssachen zu schmücken und ganz langsam lernte sie ihre Umgebung kennen. Sie sprach mit allem, was ihr Auge sah und bei jedem Rascheln hielt sie den Atem an. Dabei wurde sie stiller und stiller. Sie legte sich in ihr warmes Zuhause, streckte die Beine in die Luft und versuchte den Himmel mit seinen Millionen von Sternen mit den Füssen zu spüren. Leise, ganz leise begann sie zu summen, bewegte ihre Zehen, legte die Hände auf ihren Bauch, klopfte mit den Fingern sanft den Takt dazu und bat so ihre Seele, doch wieder zu ihr zurückzukehren.

Sie hatte den tiefen Wunsch ihr zuzuhören, denn sie fühlte immer deutlicher, dass es da eine Sprache gab, die nur sie verstehen konnte. Ja, da gab es Geschenke, die nur für sie bestimmt waren und sie wusste mit Bestimmtheit, dass, wenn sie diese Geschenke annahm, sie sich wohl fühlen würde. Dass sie Baumkletterin sein konnte, ohne auf Bäume zu klettern und dabei kein mulmiges Gefühl im Bauch haben musste. Nein sie wird Dinge tun können, die sie erfüllen und glücklich machen. Und nicht nur sie, alle, die mit ihr zu tun haben werden.

Da spürte die Frau unter ihrem Rücken ein Beben. Schnell zog sie die Beine an, drehte sie sich auf die Knie, setzte sich auf ihre Fersen und schaute umher. Ist da jemand? Das Beben nahm zu. Was geht da vor? Bist du wieder da, du liebe meine Seele?

Doch was war das? Sie war in ihrem Haus, aber es fühlte sich an, als wäre sie im Freien. Sie spürte den Wind, sah Blumen, Farben und Formen, die noch keinen Namen hatten und sie vernahm eine wundersame Musik aus der Tiefe emporwachsen. Sogar der blaue Himmel war da! Sie stand auf und drehte sich langsam im Kreis. Das ganze Geschehen war um sie herum und schien nirgendwo aufzuhören. Und diese Melodie! Sie hörte ihren eigenen, unverwechselbaren Klang. Da berührten sie ihre Farben und sie zauberten sich ihr ins Gesicht. Sie erkannte ihre ureigene Kraft wieder.

Sie war überwältigt ob der Fülle und der Schönheit, ihr Herz klopfte wild und vor lauter Freude tanzte sie mit allem, was sie sah und hörte. Am liebsten hätte sie alles fest umarmt.

Noch ganz schwindlig über das Wiedersehen blieb sie stehen und sagte laut zu ihrer Seele: Ich glaube es nicht, du warst die ganze Zeit hier bei mir in der Tiefe verborgen? Ich habe dich überall gesucht! Warum hast du mir nichts gesagt………?

Ja, manchmal suchen wir unser Glück und unsere Bestimmung im Aussen. Dabei schlummern sie die ganze Zeit tief in uns drin. Unser Leben wartet nur darauf, dass wir still werden und in uns hineinhorchen, um unser ureigenes Universum zu entdecken und es freudig in die Welt tragen. Stell dir vor, wie schön du bist, wenn du genau das tust! Ich freue mich schon, wenn wir uns über den Weg laufen….

Weltenwindgrüsse in deine wilde Schönheit!

Iris

http://weltenwind.ch

Gerne kannst du meine Geschichten teilen oder mir erzählen, was du beim Lesen denkst, fühlst, erlebst……

Ein Schubs von meiner Seele

Den Schubs von meiner Seele habe ich deutlich gespürt…. als es schon zu spät war.

Aufgelöst von den Gefühlen, die mir das Leben gerade beschert hatte, malte ich ein Minutenbild nach dem anderen. Schnell, ohne nachzudenken oder mich in Details zu verlieren.

Und dann geschah ein kleines Wunder. In dem ganzen Wirbeln schaute mir auf einmal so ein schräger Vogel aus dem Bild entgegen und zauberte mir ein Schmunzeln ins Gesicht.

Weggeblasen ist alle Schwermut, während ich dem frechen Kerl in seine viel zu grossen Augen schaute.

Komm, ich zeig dir was.

Oh, und sprechen kannst du auch?

Mach den Mund zu und nimm meine Hand.

Aber du hast doch gar keine….

Wie gesagt, sei still und folge mir.

Also keine Fragen, kein Grübeln mehr, nur eine Einladung annehmen, die wie eine Forderung klingt. Ok, was soll’s. Es kann ja nur besser werden. Vermutlich ist es ein Schubs meiner Seele.

An der Hand dieses Wesens verliess ich den vertrauten Ort an meinem Ateliertisch und ging mit ihm nach draussen in den Garten. Durch das kleine Gartentor wieder hinaus auf den Feldweg. Wir überquerten eine Brücke, die über einen wilden Bach führte, bogen ab und folgten einem unsichtbaren Pfad in den Wald hinein. Schon bald ging es steil bergauf, wir stolperten über Wurzeln und Steine, liessen uns von alten Tannen und deren Harzduft betören, kletterten unter umgefallenen Bäumen hindurch, so,dass die harte Rinde unsere Rücken massierte. Wir berührten mit den Händen den weichen Waldboden und schauten wieder zu den Wipfeln, weil da oben etwas erklang. Nach diesem Fest der Sinne traten wir wie frisch geduscht wieder aus dem Wald.

Vor uns lag, eine Wiese, die sich bis zu einem Berggipfel hinaufzog. Ich schaute fragend in die grossen Augen des Vogels. Dieser hielt seinen Kopf schief und fragte zurück, ohne zu sprechen. Aha, ich verstand, die Reise geht bis zum Gipfel.

Er nahm meine Hand fester und wir folgten dem Weg, der in Schlangenbewegungen den Berg hinaufführte. Mit jedem Schritt wurde es mir leichter um mein Herz. Jeder Atemzug, fühlte sich trotz der Anstrengung freier an. Es kam mir vor, als könne ich eine einengende Haut abstreifen.

Zwischendurch wollte ich stehenbleiben und zurückschauen, aber mein Bergführer liess es nicht zu. Also stapften wir Hand in Hand weiter. Auch hätte ich mich gerne über meine Befindlichkeit ausgetauscht. Aber er schaute mich einfach nur an und ich wusste Bescheid. Mund halten.

Als wir endlich oben ankamen, setzten wir uns auf einen grossen Felsbrocken und ich schaute mich seufzend um. Was für eine Aussicht! Mir verschlug es fast den Atem. Dann sah ich hinunter zum Dorf, wo ich lebte. Ich sah mich in meinem Leben herumwuseln, sah, dass mein Leben wie ein Dorf war. Mit Gärten und Strassen, Häusern, Familie, Freunden und Nachbarn, einer Schule und Läden, nur war dies alles mein Leben. Ich sah, wie ich mich eben verirrt hatte und mein Zuhause suchte.

Ich hob den Blick und liess ihn in die Ferne schweifen. Meine Schultern berührten das weiche Federkleid des Vogels, wir blickten uns an und er musste mir nicht mehr sagen, dass ich schweigen soll. Ich habe verstanden. Das eigene Leben einmal von oben zu betrachten, lässt vieles klar werden. Aha! Was für ein wertvoller schubs meiner Seele, danke!

Zufrieden schaute ich umher und war in Gedanken schon am Neuordnen meines Lebens. Wenn ich wieder bei mir zu Hause bin, dann……. ich war schon in Vorfreude!

Aber da hörte ich den Vogel laut und deutlich sagen: Flieg!

Was soll ich?

Mund zu und los!

Aber ich kann doch gar nicht….

Flieg einfach und vertraue dir!

Was? Nein! Ich schaue entsetzt in seine viel, viel, viel zu grossen Augen. Komm mit und gib mir wenigstens deine Hand!

Da spürte ich einen echten Schubs, sanft, bestimmt und voller Liebe. Ich aber fand es gar nicht lustig. Schnell breitete ich meine Arme aus, als hätte ich Flügel. So ein Mist, ich habe doch gar keine! Oje, ich stürze ab! Das kann nicht sein, bald bin ich tot und ich kann meine neu gewonnen Erkenntnisse gar nicht mehr umsetzen. Neineinein! Ich will nicht sterben, ich will leben!

Dann flieg doch! Sagte der total schräge Vogel, der seelenruhig neben mir herflog.

Du kannst gut reden, du hast Flügel!

Du auch! Flieg schon, schau, der Boden kommt schnell näher. Vertrau dir doch endlich. Mit seinen viel zu grossen Augen schaute er mich liebevoll an.

Vertrauen?!? Ich. Soll. Mir. Vertrauen?!?

Die Tannenspitzen kitzelten mich schon an meinem Bauch und ich nahm den Duft des Waldes wahr. Ich atmete das Unmögliche tief ein und beim Ausatmen breitete sich eine Kraft in mir aus. Sie erfasste mich ganz und gar, verlieh mir Flügel. Ich spürte den Himmel über mir, wo Millionen von Sternen sein mussten, jetzt aber die Sonne mir entgegenblinzelte. Wie durch ein Wunder hob mich diese Erinnerung in die Luft. Ich vertraue diesem Zusammenspiel von Himmel und Erde. Ich bin ein Teil davon und…. so ein Universum ist auch in mir! Sich nicht zu vertrauen ist, als würde man dies alles in Frage stellen.

Wer bist du eigentlich?, frage ich den frechen Schubser endlich.

Ja, wer wohl? Wer hat mich gemalt?

Was? Du bist ich?

Ja und nein. Ich bin ein schräger Vogel, von dir beseelt und zusammen machen wir uns auf den Weg des Vertrauens.

Mit klopfendem Herzen landen wir wohlbehalten auf, eh, an meinem Ateliertisch.

Ich schaue das Bild mit dem lustigen Vogel an und schüttle ungläubig den Kopf. Ich kann fliegen!

Das war ja eine Reise! Ich wünsche dir, dass dich deine Taten, Gedanken und Schöpfungen, die aus deinen Tiefen kommen, genauso überraschen und dich zum Schmunzeln bringen, so wie sie es für mich in dieser Geschichte taten. Ich glaube fest daran, dass diese stille Freude, die wir tief in uns selber spüren, uns stärkt und Vertrauen schenkt.

Einen herzlichen Gruss von den Winden, die Geschichten aus den Welten zu uns wehen und von den vielen Bewohner:innen dieser Erde und natürlich auch von anderen Sternen erzählen.

Iris

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Tanz im Nirgendwo

Ein Tanz im Nirgendwo ist eine Reise zur eigenen Essenz.

Ein Tanz im Nirgendwo klingt romantisch, ist es aber nicht. Stell dir vor, du hörst von Weitem eine Musik und du lauschst ihr, weil es das Einzige ist, das übrigbleibt, wenn da nichts ist.

Ich könnte auch davonrennen, zur Musik tanzen oder im Vertrauen mich hinsetzen und lauschen bis….. ja bis wann? Bis etwas passiert? Bis mich jemand rettet oder mir einen Kompass in die Hände drückt? Oder mich gar an der Hand nimmt und mir sagt, wo’s lang geht? Ich bin sicher, so geht das nicht.

Atmen. Atmen ist immer gut. Also bleibe ich vorerst sitzen und lausche weiter. Lauschen kann ganz schön anstrengend sein. Nichts Tun und die Ohren spitzen. Und da! Auf einmal wird es still. Die Musik ist nicht mehr zu hören. Jetzt sind wir nur noch zu dritt; mein Wille, das hier zu erfahren, ich und das Nirgendwo. Und jetzt?

Wohin soll ich gehen, wenn ich nicht weiss, was ich will? Zu welcher Musik soll ich tanzen, wenn es keine mehr gibt? Ich schaue umher. Was sehe ich? Alles ist weiss, soweit das Auge reicht. Es ist kein Schnee, es ist weisse Farbe, die wie ein Schleier alles zugedeckt hat.

Darunter ist es bunt, ich habe es selber übermalt, weil ich herausfinden will, was echt in mir ist und wo ich mir etwas vormache. Und jetzt sitze ich da und es ist leer. So leer, dass mir mulmig wird in der Magengegend. Früher war alles so leicht. Schnell mich zur Musik bewegen, ich liebe den Tanz! Farben in die Hand nehmen und mich von ihnen verführen lassen. Lauschen und still werden, die inneren Bilder kamen von alleine und erzählten mir eine Geschichte. Aber jetzt?

Ich habe es mir selber eingebrockt. Ich kann niemandem die Schuld für meine Leere geben. Ach, wie schön das wär! Auf meiner weissen Farbe zu sitzen und zu wissen, dass darunter mein ganzes buntes Leben ist, ist echt bescheuert. Ich weiss, dort hinten am Horizont ist noch ein Stück zu sehen. Ich müsste nur aufstehen und ich wäre, schwupps, wieder in meinem gewohnten Leben.

Aber ich will nicht!

Ich will herausfinden, was wirklich echt ist in mir drin und wo ich mir etwas vormache. Weil…… ja weil ich schon oft in meinem ganzen, langen Leben immer wieder einfach funktioniert habe.  Nun möchte ich zu meiner Essenz durchdringen, die verborgen unter Schichten der Gewohnheiten und einer gewissen Blindheit vergraben liegt. Und ich bin sicher, dass da tief in mir drin etwas ist. Ich habe es schon oft gespürt und auch gelebt. Aber immer wieder hatte ich das Gefühl, ich müsse etwas Sinnvolles daraus machen. Ach, es fällt mir so leicht, irgendetwas zu tun! Meine Fantasie ist grenzenlos!

Aber ich möchte nicht mehr einfach etwas machen, nur damit es schön aussieht und vielleicht auch noch einen Namen hat.

Namen sind Schall und Rauch, schrieb Goethe. Das begleitet mich schon fast mein ganzes Leben und ich habe es immer so interpretiert, dass ein Name sich wie Rauch auflösen kann. Zurück bleibt die Erinnerung und der Duft. Es kommt aber darauf an, mit welcher Kraft ich den Namen in die Welt trage und womit ich ihn fülle. Denn für mich war der Schall immer wie ein Echo, das irgendwann zurückkommt.

Nach all den Jahren staune ich über meine Gedanken von damals und finde sie heute noch stimmig. Ich möchte meiner Wahrhaftigkeit Raum geben, auf dass ich sie spüre und vernehme wie ein Echo. DEN Raum geben, MEINEN Raum mit meiner ECHTEN Gestaltungskraft erfüllen. Ich möchte meine Seele sprechen lassen und hören, tiefes Hören erleben, was genau die Abmachung ist, bevor ich hierher auf die Erde kam. Ich möchte meine Sprache kennenlernen und sie frei sprechen und zu ihr tanzen, weil dies mein Zuhause ist.

Darum sitze ich weiter auf meiner weissen Farbe im Nirgendwo und horche in mich hinein. Mein Herz klopft wild, bei Tag und bei Nacht, meine innere Musik höre ich manchmal deutlich und, wenn ich sie festhalten will, verschwindet sie einfach wieder. Ich spüre meine Seele, wie sie sich wie ein schützender Mantel um mich gelegt hat und mit mir da durchgeht.

Atmen und vertrauen.

Atmen und wieder aus der Balance fallen und schnell etwas tun wollen.

Atmen und sitzenbleiben.

Atmen und angestrengt suchen, weil grad viel Angst da ist.

Atmen und der Musik lauschen, die auf einmal, wie durch ein Wunder erklingt.

Atmen und mich freuen.

Atmen und ein Ziel vor Augen haben wollen.

Atmen und alles wieder verlieren.

Atmen und spüren, dass es noch tiefer geht.

Atmen und ……. an meinem Rücken nehme ich auf einmal etwas Raues, Starkes, Ewiges wahr. Ich drehe mich um und staune über eine uralte Linde. Warst du schon die die ganze Zeit hier? Ohne mir eine Antwort zu geben spüre ich ihre sanfte, kraftvolle Lindensprache, die mich auffordert aufzustehen und mich mit ihrem Tanz zu verbinden.

Ich stehe auf und breite meine Arme aus und ahme mit meinen Händen die Äste der Linde nach, mit meinen Fingern die Bewegungen der Blätter, die im Wind tanzen. Mein Körper versucht ihre Form anzunehmen, während meine Füsse zu Wurzeln werden. Ich spüre die Erde, wie sie mich hält und nährt. Der Himmel lädt mich zu seiner Weisheit ein und ich fühle mich zuhause. Ach, kann man die Erde und den Himmel umarmen?

Welches nun meine Essenz ist, welches meine Aufgabe und wo die Lebensreise hinführt? Ich habe immer noch keine Antworten auf diese Fragen. Bis dahin tanze ich mit der Linde im Nirgendwo. Sanft, beseelt und von allen Sinnen getragen. Mit dem Vertrauen, dass Antworten kommen und dass diese Leere mir die Kraft gibt zu lieben.

Mich und…. dich!

Ich grüsse von Herzen fest und ich freu mich, wenn ich dich auch zum Erforschen deiner innersten Wahrheit angeregt habe.

Die Winde der Welten schenken dir sanfte Unterstützung. Such eine Linde und lass dich von ihr Umarmen und tragen.

Herzlich,

Iris,

die von den Welten erzählt.

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Schillern mit einer Buche

Schillern mit einer Buche geht das überhaupt? Ist das nicht ein Gegensatz? Eine Buche steht meist am Waldrand oder an einem Ort im Wald, wo sie genug Platz hat, um sich auszubreiten. Ja, sie wird gross und sie liebt es ihre Äste wie beschützende Arme weit auszustrecken. Ihre Rinde am Stamm ist sehr empfindlich und mag direkte Sonne gar nicht. Darum reichen ihre Äste oft bis zum Boden, so kann sie sich selber, uns Menschen und auch allem, was kreucht und fleucht, Schatten spenden. Eine Bank unter einer Buche ist nicht einmal so selten.

Aber was soll daran nun schillernd sein?

Schau dir die Buche auf dem Bild an. Erkennst du bei ihrem Anblick auch eine würdevolle Figur? Majestätisch mit einer Astkrone auf dem Kopf? Ein wenig furchteinflössend schaut sie in die Weite. Komm, lass dich von mir in die Welt der Buche mitnehmen. Komm, wir lauschen still vor dieser erstaunlichen Wesenheit. Ich bin sicher, dass sie mit uns spricht, zumal sie uns sogar ihren Kopf, samt Gesicht zeigt:

«Was für eine Ehre, dass ihr mich besuchen kommt. Ja, ich bin die Buche und stehe schon lange hier an diesem Platz. Eigentlich gibt es DIE Buche nicht. Wir sind Buchen und wir sind verbunden. Wir haben eine Gemeinschaftsseele und wenn ich genau sein will, haben wir eine Gemeinschaftsseele mit allen Bewohnern des Waldes. Und der Wald wiederum hat eine Gemeinschaftsseele mit allen Wäldern auf dieser Erde. Die Individualität, so wie ihr sie kennt, ist uns fremd. Und trotzdem sind wir alle eigenwillige Charaktere.

Wir Buchen sind Hüterinnen und Beschützer. Mit unseren Ästen können wir wunderbar umarmen. Und mit unserer zarten Rinde laden wir alle Waldbewohner und Waldbesucherinnen zum Verweilen ein.

Wir alle fühlen uns mächtig. Und damit meine ich nicht, dass wir Macht über andere ausüben. Es ist auch nicht unsere physische Grösse, die uns Kraft und Macht verleiht. Jeder und jede in diesem Wald ist seiner und ihrer Aufgabe bewusst und strahlt dadurch eine Eigenmacht aus.

Ich liebe es, hier zu stehen und zu leuchten. Und ich weiss, dass ich leuchte, auch im Winter, wenn ich gar keine Blätter mehr habe. Ich höre einfach nie auf damit. Wie sonst soll ich die vielen Bucheckerchen produzieren, die so viele Tiere und auch Menschen lieben? Woher nehme ich die Kraft, um mich im Herbst goldrot zu färben und im Frühling wieder neue Blätter spriessen zu lassen? Ich leuchte, was das Zeug hält, bei Tag und bei Nacht, genährt von der Erde und vom Himmel. Und es macht mich überhaupt nicht müde, im Gegenteil, es lässt mich wachsen und meine Aufgabe jeden Tag sein. In mir drin fliesst das Blut vieler Leben, von vielen Generationen und von noch mehr Erlebnissen von vielen Jahrhunderten. Ich weiss sehr viel und ich trage dieses Wissen in meinen Wurzeln, in meinem Stamm, in meinen Ästen und auch in meinen Blättern.

Mein rotes Laub, das im Herbst auf dem Waldboden liegt, beschützt den Boden und alle Tiere und Pflanzen, die sich während des Winters darunter verbergen. Dieser Kreislauf gibt uns die Möglichkeit zu wachsen und unsere Weisheit weiterzugeben.

Mit unseren Wurzeln und Ästen empfangen wir. Sie sind wie Antennen. Wir hören allen und allem zu, und manchmal kommt es mir vor, als könnte ich fliegen, wie ein Drache, denn ich bin mit diesem Urtier verwandt. Ich begrüsse das Innerste der Erde, wie auch die Sterne und ihre Bewohner, die immer häufiger zu uns auf die Erde zu Besuch kommen. Ich verbinde mich mit den Klängen aus dem Universum und speichere sie. Und wenn meine Zeit gekommen ist, schenke ich mein Holz den Instrumentenbauern, da klingen sie weiter!

Ja, ich liebe all meine Gaben und weiss, dass sie wertvoll sind. Und das, liebe Menschenseele, wünsche ich mir von dir auch. Ich bin sicher, dass du Gaben hast! Und ich weiss, dass sie wertvoll sind. Denn ohne dich und deine Gaben würden die Menschen und die Natur um dich herum etwas vermissen.

Komm, richte dich mit mir auf, werde königlich. Erspüre die Erde und mit deinen Wurzeln berührst du die anderen Wurzeln von anderen Wesenheiten. Lass dein Blut fühlbar durch dich strömen, es ist dein Lebensfluss! Er fliesst durch deinen Körper und hinaus in deine Arme und über deinen Kopf hinaus, als hättest du Äste so wie ich. Und jetzt beginne zu schillern, in all deinen Farben und Tönen. Sei klar, als wärst du eine Buche, mit zarter, sensibler Rinde und ja, auch manchmal etwas furchteinflössend. Aber du weißt, du bist in den Kreislauf des Lebens eingebunden. Wachsen, Blühen, Vergehen, Einkehr, um im Frühling wieder zu wachsen…..

Nimm diesen Kreislauf an, bedingungslos und du wirst so königlich wie eine Buche, so gross, so schön, so knorrig, so eigenwillig, so nährend mit deiner Gabe, so hingebungsvoll wie Mutter Erde selber.

Sei wie ein Drache, mit ururaltem Wissen aus der Zeit vor der Zeit. Der, nachdem er verkannt, gefürchtet und ausgestossen wurde, sich selber nie aufgegeben hat und nun langsam wieder in unser aller Bewusstsein kommt als das, was er wirklich ist. Ein Wesen mit Eigenmacht und grossem Herzen, mit vielfältigen, heilenden Gaben, mit tiefer, klarer Weisheit und erfüllt von nährendem Wissen genau wie du.

So, nun lasse ich euch weiterziehen. Danke für’s Zuhören! Ich, wir Bäume, Büsche, Tiere, ja alle Bewohner des Waldes sind für euch zu jeder Zeit da. Wir freuen uns auf euren Besuch! Und wenn ihr Fragen habt, Trost braucht oder einfach mit uns sein wollt, verbindet euch mit uns und wir antworten. Bis bald, ihr wundervollen Seelen!»

Danke liebe Buche für deine Worte! Ich schreibe sie auf und gebe sie weiter.

Danke lieber Mensch, für’s Lauschen und danke für dein Schillern in allen Farben und Tönen…… ich bin jetzt still und geniesse es!

Ich grüsse dich aus dem schattigen, kühlen, lebendigen Wald. Und wer weiss, vielleicht treffen wir uns unter einer Buche? Es ist ein magisches Erlebnis an ihren Stamm anzulehnen und zuzusehen, wie die heisse Sommersonne auf den Blättern tanzt und die Buche zum Schillern bringt…..

Hab einen Schillerndschönenwundersommer!

Iris, die WeltenWindFrau

http://weltenwind.ch