Ein Geschenk

Ein Geschenk, ein Geschenk, ein Geschenk…..

Ich bin ein Geschenk, ich bin ein Geschenk, ich bin ein Ge….

Hach, ich bin so müde! Ich sollte schlafen, aber die Worte von der alten Frau letztes Jahr kribbeln in mir, als sollte ich sofort, jetzt, in diesem Moment aufwachen und blühen.

Die kleine Wurzel, die gar nicht tief in der Erde ausharrt, ist ungeduldig.

Wann ist endlich Frühling? Ich mag nicht mehr warten! Den ganzen Sommer über haben sich meine grünen, kleinen Blätter zwischen Gräsern und Gehölzen verkrochen. Ja manchmal haben wir uns ganz in die Erde verzogen. Im Herbst haben uns die Blätter zugedeckt und im Winter der Schnee oder der harte Boden. Ich will raus! Ich bin doch ein Geschenk!

Die kleine Wurzel bewegt sich, um zu prüfen, wie weich der Boden ist. Jetzt im Winter, fühlt sie sich zwischen Steinen, kalter Erde, Blumenzwiebeln und anderen Wurzeln eingesperrt.

Unbeweglich zu sein ist einfach zum Schreien. Aber hier unten würde es niemand hören.

Doch ich! Sagt die kleine Krokuszwiebel neben ihr. Könntest du einfach mal still sein? Der Winter ist sicher noch lang und, wenn du schläfst, geht die Zeit schnell vorbei.

Ich kann nicht schlafen! Ich will raus, an die frische Luft. Ich bin ein Geschenk! Ich will die Freude der Menschen hören, ich warte doch schon so lange!

Ich auch, hab Geduld und sei still. Schlaf jetzt, wie alle anderen hier unten auch.

Die kleine Wurzel murrt noch ein wenig, dann wird sie still, wackelt aber voller Protest mit den kleinsten Würzelchen, die sie schon mit Vorfreude hat wachsen lassen.

Warum muss ich immer das machen, was die anderen sagen? Warum muss ich mich anpassen und still sein, nur weil die anderen mich nicht hören wollen? Schlafen, hach, das ist doch langweilig, erst recht sooo viele Monde lang! Wir könnten doch etwas spielen? Oder singen? Oder einander mit den Wurzeln kitzeln? Oder rätseln, wie das Wetter da oben ist oder vom letzten Jahr erzählen? Wir könnten Wetten abschliessen, wer uns als erstes sieht, wenn wir denn mal blühen. Laut ruft sie:

Ihr seid langweilig!

Schschschschscht!!! zischt es zu ihr zurück, so dass der ganze Boden zittert.

Beleidigt, zieht sie ihre Würzelchen zurück. Jetzt ist es wieder ganz still im Winterboden. Das heisst aber nicht, dass die kleine Wurzel nun schläft! Im Gegenteil. Sie bleibt zwar unbeweglich, aber der Weg nach innen lässt ihr wenigstens Spielraum, wenn es nach aussen schon nicht geht. Da entdeckt sie eine winzig kleine Menge Saft, er fliesst in mir drin! Sie horcht in sich hinein. Dieser Saft summt! Dieser Saft, erzählt Geschichten vom Leben! Vom Aufwachen, vom Blühen, vom Sterben, vom Stillsein, vom ….. er hört gar nicht auf mit reden. Dieser Saft, sagt aber nichts von Anpassung, er erzählt vom Wahrnehmen des eigenen Rhythmus und vom Vertrauen in ihn, und dass jedes Lebewesen seinen eigenen hat.

Zum ersten Mal, seit dem letzten Frühling, wird die kleine Wurzel wirklich still. Ich wollte der alten Frau wieder eine Freude machen, indem ich blühe. Das war so schön! Aber sie meinte wohl nicht, ich solle das ganze Jahr blühen, hm.

Das macht niemand, meldet sich der kleine Saft wieder. Alle, alle Lebewesen haben einen Rhythmus und kein einziger gleicht dem anderen. Ja, es gibt Frühlingsblumen, aber jede kommt dann zum Vorschein oder verblüht wieder, wie es zu ihnen passt, auch du! Komm, sagte der Lebenssaft, wir spielen, singen, tanzen und rätseln miteinander. Wir zwei gehören zusammen. Keiner könnte ohne den andern sein. Zusammen leben wir, zusammen blühen wir, zusammen sterben wir. Und weißt du was? Du bist ein Geschenk! Weil du deine Kraft, die von innen kommt, spürst. Du schenkst Freude, weil du Freude bist und du bist frei, weil du auf deinen ureigenen Rhythmus hörst. Und wenn dieser sagt, geh raus und blühe, obwohl es noch Winter ist, dann ist das ein Geschenk deiner Kraft an dich, dass du diese Erfahrung machst.

Die kleine Wurzel staunt über das, was alles in ihr drin los ist.  Sie strahlt vor Freude, ein so liebevolles Innenleben zu haben. Mit einem Seufzer hält sie inne, atmet und lauscht. Auf einmal ist da eine Welle in ihr drin, die sie von Innen heraus bewegen und gleichzeitig wachsen lässt. Aus der kleinen Wurzel formt sich ein kleiner, grüner Kopf, der sich voller Vertrauen durch die harte Erde an die kalte Januarluft gräbt. Altes Laub umgibt ihn wie ein Nest, dann spürt er die Sonne. Ausser Atem wartet die kleine Primel auf den nächsten Impuls von ihrem Lebenssaft und….

…. breitet glücklich ihre zarten Blütenblätter aus. Ich bin ein Geschenk! Wir sind ein Geschenk! Die Erde, der Himmel, die Sonne, mein Saft und ich!

Ich wünsche dir, dass du immer wiweder den Mut hast, auf deine innere Stimme zu hören., dann zu blühen, wenn die Zeit reif ist für dich. Niemand, wirklich niemand kann dir sagen, wann das sein wird. Vertrauen! Hm…. Vertrauen in sich selbst, mit allem, was uns ausmacht ist wohl das schwierigste überhaupt. Aber wir schaffen das!

Darum sage ich jetzt laut zu mir und zu dir, damit ich es lerne…. ich liebe meine Ungeduld, meine Zweifel und mein Gesicht, wenn ich morgens in den Spiegel schaue….. ich erlaube mir, zu widder(ich habe bald Geburtstag ;-)sprechen und dabei zu wachsen….. es lebe das Menschsein mit ALLEN Farben!

Ich grüsse dich von Herzen fest!

Iris, die WeltenWindFrau

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Tiergeschichten

Tiergeschichten sind eigentlich nicht so mein Ding. Du hast sicher gemerkt, dass ich gerne von Menschen, Pflanzen und sonstigen Wesenheiten erzähle. Tiere waren für mich bis jetzt viel zu konkret.

Nun ist es aber so, dass mir Tiergeschichten in letzter Zeit immer wieder über den Weg laufen. Ich lese in Büchern davon, erzähle sie meinen Enkelkindern, höre von Tiergeschichten im Radio, sehe sie in Buchläden und eine Freundin erzählt mir bei einem Mittagessen von Tiergeschichten. Kopfschüttelnd bin ich in mein Atelier gefahren und was sehe ich da? Ein angefangenes Bild, in dem lauter Tiere versteckt sind. Du siehst, oben im Bild habe zwei herausgeholt, aber da sind noch mehr! Es zeigt erst den Anfang meiner Entdeckungsreise.

Und jetzt? Ich sitze vor meinem Computer ohne Plan. Also, wenn mich das Leben auf Tiergeschichten aufmerksam macht, dann wartet wohl auch eine, die gehört werden will! Ich bin ja gespannt, du auch?

Los geht’s:

  • Oh, doch! Das kann ich!

Kannst du nicht, du irrst dich gewaltig!

  • Komm, sei still, du hast keine Ahnung, wie es ist, Flügel zu haben.

Aber du hast doch gar keine Flügel!

  • Oh doch! Da schau!

Du bist schon das frechste Tier ohne Namen. Du behauptest einfach etwas, obwohl du weißt, dass es gar nicht stimmt!

  • Kann ich etwas dafür, dass du ein Esel bist, der nur glaubt, was er sieht?

So, jetzt ist aber Schluss! Ich hab’s einfach satt, wenn wir Esel immer für dumm verkauft werden! Wir kennen die Wahrheit und davon lassen wir uns nicht abbringen. Uns kann niemand etwas vormachen. Und wenn er oder sie es trotzdem versucht, schauen wir diesem Jemand in die Augen und werden still, bis er begreifet, dass wir ihn durchschaut haben.

  • Weißt du was? Deine Augen täuschen dich.

Schon wieder so eine Frechheit! Meine Augen sehen alles, einfach alles und das ist manchmal einfach unerträglich!

  • Haha, du bringst mich zum Lachen. Das liegt doch in deiner Entscheidung, wo du hinschaust und was du daraus machst! Warum willst du alles sehen, wenn du es nicht erträgst? Ich bleibe dabei, deine Augen täuschen dich.

Wie kannst du so etwas behaupten, du bist ja nicht ich!

  • Und darüber bin ich froh. Aber irgendwie auch nicht. So gerne würde ich mal erleben, wie es ist, so stur zu sein.

Na hör mal, jetzt reicht’s! Ich kenne die Wahrheit und eine davon ist, dass du nicht fliegen kannst, obwohl du es mir weis machen willst. Du lügst! Du bist viel zu dick und du hast gar keine Flügel. Gib es endlich zu! Dann können wir wieder Freunde sein und aufhören zu streiten.

  • Wir streiten uns doch gar nicht. Ich möchte dir nur klar machen, dass das, was du siehst, nicht immer der Wahrheit entspricht.

Oh nein, ich vertraue meinen Augen und meinem Instinkt, die haben mich noch nie im Stich gelassen. Und wenn du daran festhalten willst, fliegen zu können, dann sind wir eben keine Freunde mehr.

  • Sag ich doch, du bist stur.

Wenn du dem stur sagst, wenn ich Recht habe, dann bin ich halt stur.

  • Ein richtiger Esel eben und ich dachte…

Was dachtest du?

  • Ach, nichts.

Komm, sag schon!

  • Nein.

Wieso nicht?

  • Weil du….

Weil ich….?

  • Weil du…. ich dachte…. ich habe mir gewünscht…..

Was willst du mir sagen?

………

………..

……………..

……………………

Los, du mein dickes Eichhörnchen, erzähl’s mir.

  • Ich, ich wäre so gern mit DIR nach Australien geflogen. Ich bin nämlich gar kein Eichhörnchen, ich bin ein Känguru und ich will meine Familie besuchen, die dort lebt.

Oh!

  • Ja, und ich hätte sooo gerne meiner Familie meinen besten Freund vorgestellt.

Oooooh…

  • Ja, aber er glaubt nicht an mich.

Ach………….. nun hör mir zu. Erstens, weiss ich schon lange, dass du kein Eichhörnchen bist, aber weil du mir gesagt hast, dass du gerne eines wärst, habe ich dich so genannt. Zweitens sind wir schon in Australien und drittens möchte ich sehr gerne deine Familie kennen lernen.

  • Gut, dann fliegen wir morgen hin.

Aber…………….. hach, ich liebe dich!

  • Ich dich auch, und wie!

Eine neue Welt hat sich mir gezeigt! Tiergeschichten sind so lebendig und bewegen das Herz. Ich bin gespannt, ob aus dieser Welt wieder einmal der Wind herweht……. du auch?

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Ich grüsse DICH voller Liebe!

Iris

….noch nicht fertig….. 😉

Über ein Weitererzählen oder Weiterleiten freue ich mich………..!

Auf und davon

Auf und davon, wie gerne würden wir das manchmal machen. Ohne langes Wenn und Aber, ohne Vorbereitung oder gar Kofferpacken, einfach weg. Weg von da, wo wir gerade stehen im Leben. Irgendwohin, Hauptsache, wir müssen uns nicht mehr mit der Alltagslast beschäftigen. Ich darf gar nicht erst beginnen zu träumen, was ich denn jetzt am liebsten tun würde oder wo ich gerne hinmöchte. Ich habe das Gefühl, meine Phantasie würde wilde Räder schlagen. Ich würde immer schwärmender werden, überall ist es besser nur nicht gerade da, wo ich bin.

Ich kann mir vorstellen, dass wir alle solche Momente kennen. Und ja, ich weiss auch, dass sie vorbeigehen und wir wieder vernünftige Lernende des Lebens werden. Denn da ist die leise, liebevolle Stimme in uns, die uns zuflüstert, da wo du bist, ist genau der richtige Ort. Von da aus erkennst du, wo es langgeht.

Heute Morgen aber sticheln so unzufriedene Gedanken in mir, noch bevor ich die Augen ganz geöffnet habe. Von Draussen kommen keine Geräusche durchs Fenster, ob es wieder geschneit hat? Ist es so still, weil dieses Weiss alles eingehüllt hat? Oder muss ich zu meinem täglichen Üben annehmen, dass ich alt werde, und auch noch eingestehen, dass ich nicht mehr so gut höre? Hach! Nun beginnt diese Unzufriedenheit, nein eigentlich eine Wut in mir zu brodeln und sich auszubreiten. Und anstatt mich für mein wunderschönes Leben zu bedanken, wie ich es sonst beim Aufwachen immer tue, beginne ich innerlich eine Liste des Unstimmigen zu schreiben. Ich finde zuhauf Beweise, dass ich auf keinen Fall genüge und mein Leben ein ganzer Scheiterhaufen ist.

Ich bin gerade so schön in Fahrt, da höre ich einen Ruf, für andere nicht hörbar, aber für mich: Geh auf und davon! Von alledem weglaufen? Keine Verantwortung für meine Gedanken und mein Handeln übernehmen und einfach weggehen? Endlich schlage ich die Augen auf, schaue auf aus dem Fenster, dann auf den Wecker. Kein Schnee, dafür ein zarter, hellgrauer Morgenhimmel. Es ist acht Uhr und der Tag verspricht sonnigkalt zu werden.

Auf und davon, aufundavon, aaauuufuuundavooon…. wiederhole ich während des Aufstehens. Ich giesse mir einen Matchatee an und schon drehen sich diese Wortlaute wie ein Mantra in meinem Kopf. Die heisse Teetasse liegt nun still und beruhigend in meinen Händen. Ich atme den herben Dampf ein und schaue aus dem Fenster. Draussen ist alles gefroren, die Luft muss phänomenal sein, auf und davon!

Nach dem letzten Schluck von dem grünen, energetisierenden Gebräu…. ich habe beim Trinken immer das Gefühl ich trinke Erdenkraft…. geht mir endlich ein Licht auf. Ohne Wenn und Aber, ohne Zeit mit nebensächlichem Duschen zu verlieren, stürze ich mich in meine Kleider, mache mich winterfest mit Mantel, Mütze, Handschuhen und warmen Stiefeln und los. Ja ich gebe zu, das Handy durfte mit, sonst hätte ich dir ja kein Beweisfoto machen können….. 😉 und schon stehe ich draussen im Garten.

Zum Gartentürchen hinaus, dem gurgelnden Bach entlang, immer weiter in meine, so vertraute Natur. Unterdessen ist die Sonne über dem Wald aufgegangen. Ich breite vor ihr meine Arme aus und lasse meine vielen überflüssigen Gedanken, die mich beim Aufwachen so aufgewühlt haben, von ihr wegleuchten. Es wird ruhig in mir und ich strahle mein DANKE für mein wunderschönes Leben der Sonne zurück.

Bei der schillernden Buche mache ich eine Pause, hast du mich gerufen? Oder war es die Natur, die Sonne oder vielleicht meine eigene Intuition? Diese innere Stimme hat mich geweckt. Mein Ego oder die Dramaqueen in mir aber wollten mir eine Jammerburg mit Zinnen, Kanonen und Kerkern verkaufen. Ha! Ich bin nicht darauf hereingefallen! Na ja, nur fast….

Auf und davon ohne Wenn und Aber heisst manchmal einfach vor die Haustüre und hinaus in die Natur zugehen. Auf die Gefahr hin, dass ich nerve, sage ich wieder und wieder laut und deutlich, die Natur ist soso heilend. Ich habe es heute Morgen erlebt. Ich bin nicht davon gelaufen, sondern zu mir hin.

Aber was ist das da auf dem Bild? Woher kommen die vielen verschiedenen Blautöne, die im Himmel zu sehen sind? Ist das eine Wesenheit dort vor den Bäumen? Oder gar ein UFO?

Du glaubst mir vielleicht nicht, aber wenn ich das auf meinem Spaziergang klar gesehen hätte, ich wäre eingestiegen. Aber sicher! Auf und davon, neue Galaxien oder Dimensionen kennenzulernen, war schon immer mein Traum….tschüüüss!

Ich grüsse dich herzlich aus meinem Atelier, ja ich bin noch da! Lass dich von dieser magischen Dezemberzeit immer wieder nach Draussen locken. Andere Dimensionen warten auf dich!

Ich danke dir, du treue Leserin, du treuer Leser! Mit dir zu sein, ist für mich eine Freude! Geschichten brauchen Zuhörer:innen und ich bin sooo glücklich, dich dazuzuzählen! DANKE!

Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Mut und Vertrauen, auf die leisen, bunten und wundervollen Töne in deiner eigenen Geschichte zu achten. Das neue Jahr lädt dich dazu ein, denn sie stärken dich, um Neues zu erleben. Das alte Jahr will in die Arme genommen werden, es will gesehen werden, damit es sich ernst genommen fühlt und sich verabschieden kann.

Ich freue mich auf das neue Jahr, auf dich und all die Geschichten, die noch erzählt werden wollen.

Alles Liebe

Iris

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Das Unsichtbare

Hallo, ich bin das Unsichtbare. Du musst dir keine Mühe geben mich zu sehen, denn ich bin, wie gesagt, unsichtbar.

Aber ich freue mich, mit dir zu sprechen und ich freue mich noch mehr, dass du mir zuhörst. Fragst du dich auch in diesem Moment, ob ich überhaupt eine Stimme habe? Ich weiss, wenn etwas tönt und du kannst dir nicht vorstellen, was es ist, ist es ein wenig gruselig es zu vernehmen. Dein Verstand möchte Fakten, möchte die Kontrolle über den Wahrheitsgehalt, sonst ist doch alles nur Einbildung oder ein Spiel der mittlerweile ausgefeilten Technik.

Und doch bin ich da, ja um dich herum und weil du mich nicht siehst, ist es doppelt spannend, mich zu hören. Und was sagst du zum Fühlen? Spürst du, dass dich etwas umgibt, auch wenn du es nicht siehst?

Vielleicht magst du dich für eine kleine Weile an einen Ort setzen oder legen, an dem du dich wohlfühlst, ich möchte mit dir ein Experiment machen. Wenn du den Platz gefunden und es dir gemütlich gemacht hast, schliesst du deine Augen und atmest in deinem Tempo bewusst ein und aus. Begrüsse all deine Gedanken und weil es so viele sind, kannst du gar nicht Schritt halten, allen gerecht zu werden. Also lasse sie ziehen, wie die Herbstblätter die gerade durch die Luft wirbeln.

Nun richte deine Aufmerksamkeit auf deine Haut unter den Kleidern. Mach eine kleine Reise über dein grösstes Organ, dieses Wunderwerk, das dich beschützt mit seinen Millionen von Sensoren. Spüre es an deinem Rücken,  an den Armen, am Bauch, an den Beinen, an den Füssen, den Händen, dem Gesicht und immer weiter. Je länger du in Gedanken über deine Haut streichst, desto wärmer bekommst du. Lass dir Zeit, damit es ein Bad in deinen Sinnen wird, denn vielleicht nimmst du deinen Duft wahr? Oder du möchtest mit deinen Händen dein Gesicht liebevoll erkunden? Du vernimmst den feinen Ton, den du beim sanften Reiben erzeugst und merkst, dass du mit deinen Händen schauen kannst? Nehme einfach wahr und versuche nichts zu bewerten.

Auf einmal spürst du die Kraft unter der Haut, die du Körper nennst und die du mit Freude empfängst. Deine Augen sind geschlossen und du staunst mit deinem Herzen. Und da! Jetzt, genau in diesem Moment stimmt einfach alles. Atme und lass dich zu. Es ist eine Ruhe und Verbundenheit da, weil du nichts leisten musst und vom Bewerten reden wir schon gar nicht. Stelle dir vor, du könntest diesen Moment ausdehnen, so dass die Zeit stillsteht, es leicht wird und du in einer Zartheit verweilst, die dir eine stille Freude bereitet. Es ist ein Ausdehnen, deines Seins. Geniesse es, so lange du magst.

Deine Gedanken werden dich wieder einholen und darum gib ihnen schnell neues Futter.

Spüre deine Kleider auf deiner Haut.

Geh darüber hinaus und stelle dir vor, dass du von einer Aura eingehüllt bist.

Ohne Anstrengung siehst du vielleicht eine Farbe oder du hörst einen Klang?

Berührt dich sanft diese unsichtbare Weite?

Erreicht dich gar ein besonderer Duft?

Alles und nichts ist möglich, lass es einfach zu. Es ist ok.

Ich bin deine Aura. Ein ganzes Leben schon sind wir verbunden.

Ja, ich heisse dich herzlich willkommen. Ich bin dieses Unsichtbare und mir ist es ein Anliegen, dich auf mich aufmerksam zu machen. Ich bin immer da, beschütze und begleite dich. Es ist auch meine Aufgabe dich fürs Leben zu begeistern und dir Inspirationen unter die Nase zu reiben, auf dass du deinen Alltag auf deine ureigene Art und Weise gestalten sollst. Du bist ein Wunder der Natur, du bist wichtig und überhaupt nicht unsichtbar.

Denn in dieser Hülle steckst du Mensch, mit einer Geschichte, die manchmal nicht leicht ist zu tragen, geschweige denn sie zu akzeptieren. Doch in dir drin ist dein einzigartiger Kern, deine Wahrheit, deine Wesenheit, dein uraltes Wissen. Sie alle tragen dich durch alle Abenteuer deines Lebens hindurch, sie stärken und lieben dich. Und ich bekräftige dich, dies alles in die Welt zu strahlen.

Ich bin das Unsichtbare, deine Aura, mich gibt es und ich mache dich sichtbar.

Du bist vollständig und ganz mit allem, was dich ausmacht und eine Bereicherung für alles, was ist.

Ich liebe dich! Dein Unsichtbares…..

……unsichtbar?

Liebe Leserin, lieber Leser lass deine Aura erklingen, schwingen, empfangen und sich schenken. Was nährt dich, was lässt dein Herz hüpfen? Sie nimmt es auf, wie ein feingestimmtes Musikinstrument, dessen Sprache nur du kennst. Auch versteht sie es, dir Mut zuzuflüstern, wenn es mal stürmt um dich herum.

Ich grüsse dich sturmerprobt und sichthörbar singend hinter der Trommel….

Iris

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Tanz im Nirgendwo

Ein Tanz im Nirgendwo ist eine Reise zur eigenen Essenz.

Ein Tanz im Nirgendwo klingt romantisch, ist es aber nicht. Stell dir vor, du hörst von Weitem eine Musik und du lauschst ihr, weil es das Einzige ist, das übrigbleibt, wenn da nichts ist.

Ich könnte auch davonrennen, zur Musik tanzen oder im Vertrauen mich hinsetzen und lauschen bis….. ja bis wann? Bis etwas passiert? Bis mich jemand rettet oder mir einen Kompass in die Hände drückt? Oder mich gar an der Hand nimmt und mir sagt, wo’s lang geht? Ich bin sicher, so geht das nicht.

Atmen. Atmen ist immer gut. Also bleibe ich vorerst sitzen und lausche weiter. Lauschen kann ganz schön anstrengend sein. Nichts Tun und die Ohren spitzen. Und da! Auf einmal wird es still. Die Musik ist nicht mehr zu hören. Jetzt sind wir nur noch zu dritt; mein Wille, das hier zu erfahren, ich und das Nirgendwo. Und jetzt?

Wohin soll ich gehen, wenn ich nicht weiss, was ich will? Zu welcher Musik soll ich tanzen, wenn es keine mehr gibt? Ich schaue umher. Was sehe ich? Alles ist weiss, soweit das Auge reicht. Es ist kein Schnee, es ist weisse Farbe, die wie ein Schleier alles zugedeckt hat.

Darunter ist es bunt, ich habe es selber übermalt, weil ich herausfinden will, was echt in mir ist und wo ich mir etwas vormache. Und jetzt sitze ich da und es ist leer. So leer, dass mir mulmig wird in der Magengegend. Früher war alles so leicht. Schnell mich zur Musik bewegen, ich liebe den Tanz! Farben in die Hand nehmen und mich von ihnen verführen lassen. Lauschen und still werden, die inneren Bilder kamen von alleine und erzählten mir eine Geschichte. Aber jetzt?

Ich habe es mir selber eingebrockt. Ich kann niemandem die Schuld für meine Leere geben. Ach, wie schön das wär! Auf meiner weissen Farbe zu sitzen und zu wissen, dass darunter mein ganzes buntes Leben ist, ist echt bescheuert. Ich weiss, dort hinten am Horizont ist noch ein Stück zu sehen. Ich müsste nur aufstehen und ich wäre, schwupps, wieder in meinem gewohnten Leben.

Aber ich will nicht!

Ich will herausfinden, was wirklich echt ist in mir drin und wo ich mir etwas vormache. Weil…… ja weil ich schon oft in meinem ganzen, langen Leben immer wieder einfach funktioniert habe.  Nun möchte ich zu meiner Essenz durchdringen, die verborgen unter Schichten der Gewohnheiten und einer gewissen Blindheit vergraben liegt. Und ich bin sicher, dass da tief in mir drin etwas ist. Ich habe es schon oft gespürt und auch gelebt. Aber immer wieder hatte ich das Gefühl, ich müsse etwas Sinnvolles daraus machen. Ach, es fällt mir so leicht, irgendetwas zu tun! Meine Fantasie ist grenzenlos!

Aber ich möchte nicht mehr einfach etwas machen, nur damit es schön aussieht und vielleicht auch noch einen Namen hat.

Namen sind Schall und Rauch, schrieb Goethe. Das begleitet mich schon fast mein ganzes Leben und ich habe es immer so interpretiert, dass ein Name sich wie Rauch auflösen kann. Zurück bleibt die Erinnerung und der Duft. Es kommt aber darauf an, mit welcher Kraft ich den Namen in die Welt trage und womit ich ihn fülle. Denn für mich war der Schall immer wie ein Echo, das irgendwann zurückkommt.

Nach all den Jahren staune ich über meine Gedanken von damals und finde sie heute noch stimmig. Ich möchte meiner Wahrhaftigkeit Raum geben, auf dass ich sie spüre und vernehme wie ein Echo. DEN Raum geben, MEINEN Raum mit meiner ECHTEN Gestaltungskraft erfüllen. Ich möchte meine Seele sprechen lassen und hören, tiefes Hören erleben, was genau die Abmachung ist, bevor ich hierher auf die Erde kam. Ich möchte meine Sprache kennenlernen und sie frei sprechen und zu ihr tanzen, weil dies mein Zuhause ist.

Darum sitze ich weiter auf meiner weissen Farbe im Nirgendwo und horche in mich hinein. Mein Herz klopft wild, bei Tag und bei Nacht, meine innere Musik höre ich manchmal deutlich und, wenn ich sie festhalten will, verschwindet sie einfach wieder. Ich spüre meine Seele, wie sie sich wie ein schützender Mantel um mich gelegt hat und mit mir da durchgeht.

Atmen und vertrauen.

Atmen und wieder aus der Balance fallen und schnell etwas tun wollen.

Atmen und sitzenbleiben.

Atmen und angestrengt suchen, weil grad viel Angst da ist.

Atmen und der Musik lauschen, die auf einmal, wie durch ein Wunder erklingt.

Atmen und mich freuen.

Atmen und ein Ziel vor Augen haben wollen.

Atmen und alles wieder verlieren.

Atmen und spüren, dass es noch tiefer geht.

Atmen und ……. an meinem Rücken nehme ich auf einmal etwas Raues, Starkes, Ewiges wahr. Ich drehe mich um und staune über eine uralte Linde. Warst du schon die die ganze Zeit hier? Ohne mir eine Antwort zu geben spüre ich ihre sanfte, kraftvolle Lindensprache, die mich auffordert aufzustehen und mich mit ihrem Tanz zu verbinden.

Ich stehe auf und breite meine Arme aus und ahme mit meinen Händen die Äste der Linde nach, mit meinen Fingern die Bewegungen der Blätter, die im Wind tanzen. Mein Körper versucht ihre Form anzunehmen, während meine Füsse zu Wurzeln werden. Ich spüre die Erde, wie sie mich hält und nährt. Der Himmel lädt mich zu seiner Weisheit ein und ich fühle mich zuhause. Ach, kann man die Erde und den Himmel umarmen?

Welches nun meine Essenz ist, welches meine Aufgabe und wo die Lebensreise hinführt? Ich habe immer noch keine Antworten auf diese Fragen. Bis dahin tanze ich mit der Linde im Nirgendwo. Sanft, beseelt und von allen Sinnen getragen. Mit dem Vertrauen, dass Antworten kommen und dass diese Leere mir die Kraft gibt zu lieben.

Mich und…. dich!

Ich grüsse von Herzen fest und ich freu mich, wenn ich dich auch zum Erforschen deiner innersten Wahrheit angeregt habe.

Die Winde der Welten schenken dir sanfte Unterstützung. Such eine Linde und lass dich von ihr Umarmen und tragen.

Herzlich,

Iris,

die von den Welten erzählt.

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Die Kraft der Zartheit

Nebel steigt langsam aus dem Tal, so als würde er sich von Baum zu Baum den Berg hinauf hangeln. Er taucht alle schroffen Kanten in weiche Linien. Zartheit breitet sich aus.

Alles ist milchig weiss, nur noch die zarten Verläufe der Äste bewegen sich vor meiner Nase. Die Bäume werden lebendig. Es sind Wesenheiten, die nicht mehr ruhig und gelassen dastehen. Je länger ich sie betrachte, desto lebendiger werden sie. Die Zartheit des Nebels hüllt sie ein und ihr ureigener Ausdruck nimmt die Gelegenheit wahr, sich zu zeigen.

Die Bewegungen sind langsam und fliessend. Raum und Zeit verschwinden, sie wirken so frei!

Da neigt sich die Eiche mit ihren starken, verwinkelten Armen sanft zu der noch jungen Kastanie, deren Finger schnurgerade in den Himmel zeigen. Und da beginnt der Tanz. Zart berühren sie einander und flüstern sich geheime Worte zu. Diese Klarheit in ihren Bewegungen, diese Eleganz, dieser Frieden des Miteinanders, es ist eine einzige Einladung, mich ihnen anzuschliessen.

Mit meinen Händen und Armen, ja mit meinem ganzen Körper versuche ich ihren Linien zu folgen, ganz leise, ganz achtsam, der Baummelodie folgend. Ich verspüre den Wunsch wie sie zu sein. So sicher in dem, was sie tun, so verankert in ihrem Sein. Zweifeln sie denn niemals?

Wie schaffen sie es ihre Liebe, ihr Leben ganz und gar dem Sein zu widmen?

Sie lassen Wind und Wetter einfach zu. Ich sehe ihnen an, wie ihre Äste sich genau deswegen unaufhaltsam einen Weg in ihr Wachstum suchen. Ich staune über diese Schönheit und lasse mich von ihr mitnehmen. Da! Ich spüre ein Pulsieren in diesen lebendigen Wesen….ja, ich bin ganz sicher! Mit aller Kraft und Zartheit wollen Knospen einen Weg ans Licht finden. Diese Kraft und Unbeirrbarkeit!

Ich werde still. Ich nehme meine Astarme nah zu mir. Spüre den Lebenslinien nach, die mich in den letzten Jahren berührt haben. Bin ich ihnen mit Zartheit, Wohlwollen und Achtsamkeit begegnet? Mein Herz erinnert sich an wunderschöne, berührende Begegnungen. Aber auch an verbissenes Kämpfen, an Misstrauen und Ablehnung.

Der Winter geht bald zu Ende und der Frühling steht vor der Türe. Es ist genau die richtige Zeit, Abschied von den letzten verrückten Jahren zu nehmen. Ich wünsche mir, dass ich es schaffe, mit jedem Frühling, den ich erlebe mit Verständnis, Liebe und Annahme darauf zurückzuschauen.

Aber jetzt lasse ich mich erstmal von der Zartheit des Nebels einhüllen, auf dass ich wieder den Mut finde mich in meinem Sein zu finden und mich endlich frei zu bewegen.

Was kitzelt mich da in meinen Händen? Kann es sein, dass sich da mutigzart die ersten Knospen melden?

Bald gibt es auf http://weltenwind.ch neue Kurse, schau nach, vielleicht hat es auch etwas für dich dabei?

Der erste Frühling kommt!

Ich grüsse dich mit der Kraft der Zartheit

Iris

tabula rasa

Es braucht Mut, Altvertrautes wegzuräumen. Genauso wie ein Bild für einen Blog auszuwählen, das nicht einfach schön ist. Ich hätte so ein eindrückliches Mondbild von der Silvesternacht, aber es passt einfach nicht zu dem, was ich dir erzählen möchte. ….. tabula rasa……

Auf dem Bild siehst du meinen Arbeitstisch. Ich erkenne ihn selbst nicht wieder. Noch vor Kurzem war er übersät mit vertrauten Kleinigkeiten, die mich in meiner Arbeit unterstützten. Blätter, Stifte, Farben, Pinsel, ein kleiner Becher mit Wasser, (der manchmal umkippte), Leim, Schere, eine kleine Schlumpfine, Tonfiguren, Steine, Federn, Räucherwaren, Kerzen, Brillen, Bücher und – ganz wichtig – all die tausend Notizen, die dann irgendwie im Chrimschrams verschwanden….. und zwischen alledem nisteten sich ganz viel Staub und Brösmeli ein, ein echtes Biotop!

Platz für meinen Laptop gab es manchmal nicht. Dann schob ich mit ganz viel Feingefühl all die für mich sehr wertvollen Dinge beiseite. Und wenn ich dann schrieb und umherschaute, weil ich nachdenken musste, fanden meine Augen immer eine Ablenkung. Mein Altvertrautes machte mir Mut auch forsche E-Mails zu schreiben.

Und nun….. tabula rasa…… alles weg. Nur mein Weihnachtsgeschenk steht da. Ganz prominent. Ganz alleine posiert es auf meinem frisch geputzten und mit Autopolierwachs eingeriebenen, auf Hochglanz gebrachten altvertrauten Gartentisch meiner Oma. Da ist er wieder! Ich lade ihn aufs Neue wieder ein.

……. tabula rasa…..klingt einfach, ist es aber nicht. Es braucht ganz viel Liebe dazu. Es braucht diesen Mut wirklich zu lieben, um alles Vertraute und Verstaubte wegzuräunen. Ich habe mich von Altem verabschiedet, einiges im Silvesterfeuer verbrannt. Nur sehr wenige Gegenstände dürfen irgendwann zurück, weil sie zu meinem Herzensinventar gehören.

Wie dieses Mikrofon…… eine Einladung, mit meiner Stimme zu erzählen.

Da ist es wieder. Es braucht Mut. Mut die Liebe zu erkennen, sie tief in einem drin zu spüren, um ihr dann einen frischen, freien Raum zu schenken. Ich nehme genau diese Kraft in meine Hände, lege sie an meinen Hals, um meiner Stimme Vertrauen und Liebe zu schenken. Ich werde Mut brauchen, um dir zum nächsten Blog, am 3. Februar eine Aufnahme zu gestalten. Das Mikrofon steht da und schaut mich aufmunternd an, so als wüsste es um meinen alten, geheimen Traum.

Mein Bruder riet mir vor ein paar Tagen, ich solle an meinem Haus vier Räder anbringen, mein Auto davor spannen und losziehen…… das werde ich. Von diesem Schreibtisch aus. Anstatt Räder werden es Flügel sein, das Haus meine Stimme und das Auto….. dieses Mikrofon!

Ich bin selber ganz gespannt!

Nun bedanke mich bei dir. Du gehörst zu der kleinen, feinen Leser:innenschaft meines Blogs und bist für mich sehr wertvoll. Ich freue mich, dass du jeweils am 3. des Monats meinen Blog liest! Und ich freue mich über alle, die sich nach und nach dazugesellen.

Und wenn auch du mutig sein willst, freue ich mich, wenn du als kleines Zeichen deiner Freude, mir einen Stern schenkst oder gar einen Kommentar hinterlässt?

Wie auch immer du dich entscheidest, mein Herz schlägt für ein farben-, licht-, und liebevolles Jahr!

Übrigens, tabula rasa war im letzten Jahr. Jetzt geht es um einen Neuanfang, ein neuer Zauber darf voller Vertrauen unsere Arbeitstische beleben!

Ich grüsse dich von Herzen fest!

Iris

http://weltenwind.ch

Ah…….jetzt weiss ich warum dieses umwerfende Mondfoto auch mit in den Blog will: Für welchen schlummernden Traum räumst du einen Platz frei, auf dass er Wirklichkeit werde? Erzählst du es mir? Vielleicht kann ich dich dabei unterstützen? atelier@iriswangler.ch

Bis bald!

Ruhe

Baum mit Schnee / Ruhe

Ruhe ist ein Zauberwort.

Wie der erste Schnee. Er hüllt alles ein, macht die Welt neu und still.

Wo vor kurzem noch alles bunt war, ist es nun weiss. Kontraste sind sichtbar ohne Lärm. Stoisch und still dulden sie einander. Oder geniessen sie ihr Miteinander, so verschieden wie sie sind?

Ruhe zulassen, sie einladen wie einen seltenen Gast. Alle Ablenkungen weglassen und dem schnellen, eigenen Puls zuhören. Über die Geschichten staunen, die er ohne Punkt und Komma erzählt.

Was? Du erzählst von mir? Von meiner Atemlosigkeit? Von meinem Fleiss wie ich meine Pflichten erfülle? So schnell? Nein, das kann nicht sein. Mein Leben ist doch ganz normal hektisch! Oder besser gesagt, herausfordernd, vielseitig und ausgefüllt oder……. fremdbestimmt? Lass mich in Ruhe!

Einmal Baum sein. Sich einschneien lassen., nachdem der Sturm alle alten Farben mitgenommen hat. Beobachtend zulassen, wie die Kontraste ein Miteinander bilden, in Ruhe SEIN.

Still und ruhig werden und spüren wie aus dem schnellen Puls ein vertrautes Herzpochen wird. Den eigenen Rhythmus wahrnehmen und Tränen der Freude vergiessen.

Da spielt ein sehr altes Lied auf einem sehr alten, wissenden Instrument. Es spielt Weisen von Verlusten, Trauer, des Abschieds und von der Liebe. Spielt aufmunternde Melodien, die nur du erkennst. Denn nur dein Herz weiss, womit es dir die Freude, den Spass, die Leichtigkeit, dein Licht, deine Schöpferkraft in dein Leben trommeln kann.

Ich habe sie wieder gehört, diese Lieder. Ich habe mich drei Tage aufs Sofa gelegt und dem Wetter draussen und dem in mir drinnen zugeschaut und gelauscht, die Gegensätze einfach zugelassen.

Ruhe ist ein Zauberwort und wenn man sie einlädt und sich unendlich Zeit für sie nimmt, ist sie heilend.

Herz

Und wenn du noch mehr Zauber möchtest melde dich bei mir! weltenwind.ch

Herbstwasser

Es ist ein wunderschöner Herbsttag, genau so wie ich ihn liebe.

Das Herbstwasser kommt vom Himmel und hüllt mich ein. Es ist magisch. Es ist leicht dunkel und doch hell, denn das Herbstwasser lässt die Farben leuchten, die Erde duften und bringt mich zur Ruhe.

Ja, diese Ruhe! Manchmal sehne ich mich im Sommer genau danach.

Ich sitze am See. Jetzt, in dieser herbstlichen Atmosphäre,, höre ich, wie das Wasser eine andere Sprache spricht als im Sommer. Mir kommt es vor, als rufe es mir mit tiefer Stimme zu:

Ich bin das Herbstwasser und ich erzähle dir von der Tiefe des Lebens.

Lasse dich von der tanzenden Sonne auf mir zum Träumen verführen. Lasse dich von mir mitnehmen an Orte in dir drin, wo du sonst nicht hingehst. Ich zeige dir, wie es dort aussieht. Ich zeige dir, dass genau dort deine Schätze verborgen sind und auf dich warten. Komm lass dein Bild, das du von dir hast, los. Vertrau mir, ich bin schon seit Jahrtausenden begabt, Menschen zu ihren Schätzen zu führen. Sie liegen in der Tiefe deines Seins und jetzt im Herbst hast du die Gelegenheit einen Blick auf sie zu werfen, auf dass du dich immer daran erinnerst. Ihre Farben, ihre Klänge, ihre Düfte, sie sind ein Teil von dir und wollen gesehen werden..

Und dann, wenn du spürst, dass die Zeit reif ist, kennst du den Weg zu ihnen und du holst genau den Schatz aus deiner Tiefe, den du brauchst.

Ich bin das Herbstwasser und ich bin tief, dunkel, stürmisch und kalt. Aber lass dich von mir nicht täuschen oder abschrecken. Ich erzähle dir jetzt schon die Geschichte vom Frühling, wenn aus dieser Tiefe das Licht steigt, das da ausgeruht hat, um wieder mit neuer Kraft zu strahlen.

Und wenn du jetzt denkst du müsstest ein halbes Jahr warten, bis du dieses Licht wieder siehst, täuschst du dich abermals.

Frühling, Sommer Herbst und Winter kannst du innerhalb eines Tages erleben. Das wichtigste ist, DASS du sie alle erlebst, denn dann zeigt sich dein Leben in seiner ganzen Kraft und Schönheit und es gelingt dir, deine Schätze mit Leichtigkeit zu finden und……

…..dir und der Welt zu zeigen. Und alle, alle werden sich darüber freuen, denn sie sind echt!

Ich liebe den Herbst, er erzählt so wundersame Geschichten, dass ich mich frage, ob sie stimmen……

Draussen regnet es………Herbstwassergrüsse aus der gemütlich, warmen Stube!

Iris

Und wenn du mal Lust hast mit mir in die Natur zu gehen und noch mehr Herbstgeschichten zu hören, dann melde dich bei http://weltenwind.ch

Ein Flyer für mich

Einen Flyer für mich und meine Angebote zu kreieren. Das ist seit Tagen meine Absicht und eigentlich wollte ich ihn dir heute präsentieren. Natürlich fix und fertig und parat zum Verteilen.

Aaaaber erstens war ich untentschlossen, welches Bild meinen Flyer zieren soll und zweitens habe ich den Text gefühlte tausendmal geändert.

Da ich mir vorgenommen habe, dass ich dir jeweils am 3. des Monats etwas aus meiner Mary Poppinstasche zaubere, mein Flyer aber noch nicht druckfertig bereit ist, bekommst du jetzt meine Vorbereitung zu sehen.

Kennst du das, da sitzt man vor einer selbstgewählten Aufgabe und die Gedanken und Ideen machen sich selbständig. In meiner Fantasie beginnt es zu blühen, alles fühlt sich perfekt an und mein Flyer steht leuchtend vor mir. Dann schaue ich in die echte Welt und alles ist nur geträumt.

Nun, wie bringe ich Träume ins Leben? Wie erweckt man sie? Was kann ich tun, damit sie Wirklichkeit werden?

Zuerst einmal darf der Wunsch nach diesem Blühen einem ganz und gar erfassen. Er soll dich so sehr einnehmen, dass du schier platzt vor Freude und Ungeduld. Du willst es auf der Stelle einem sehr vertrauten, liebevollen Menschen erzählen!

Dann beginnt das physische Sammeln von Notitzen, Skizzen, Bildern, Texten, Liedern und anderen passenden und unpassenden Gegenständen. Und dann wird sortiert.

Mit einer Auswahl suchst du Verbündete und wirst im Austausch immer konkreter. Ja, ich gebe es zu, der Traum sieht nicht mehr gleich aus, wie in der ersten entrückten Phase. Aber er ist auf dem Weg Wirklichkeit zu werden und es ist immer noch DEIN Wunsch!

Und mit diesem Wunsch und all den Tools, die du gesammelt hast, geht es in den Rückzug und du gebierst Schritt für Schritt deinen Traum. Das braucht ganz viel Eigenliebe, Freude, Zeit, Mut, Vertrauen und spielerische Leichtigkeit. Ich schreibe das, weil mir genau das immer wieder abhanden kommt……….hm. Aber da sind ja die liebevollen Menschen, die Natur, die Musik oder was dir halt sonst so im Leben Kraft spendet und einem immer wieder daran erinnern und Mut machen.

Wenn dann nach allen Irrungen und Wirrungen, nach all den vielen Ja’s und Nein’s etwas Handfestes, Sicht- oder Hörbares, eine Idee,ein Projekt oder eben ein Flyer vor dir liegt, wird gefeiert! Zuerst alleine mit lauter Musik, wildem Tanz und schrägem Gesang.

Und daaaann wird deine Schöpfung mit Mut und Vertrauen in die Welt getragen….. und vielleicht hat es Menschen, die mitfeiern und sich vom Blühen dieser Idee inspiriert fühlen, wer weiss?!

Hier präsentiere ich dir meinen kleinen, aber feinen Flyer, der ein etwas zu prominentes Intro erhalten hat 😉 Ich freue mich für Ihn!

Nimmst du dir Zeit zum Lauschen?

Das Leben ist voller Herausforderungen und Pflichten.

Schenke dir eine kleine Auszeit und komm mit mir in die Natur. Wir lauschen ihren heilenden Klängen, ihrem Duft, ihrer Schönheit, ihren Jahreszeiten, ihrem Rhythmus.

Wir lassen uns von ihr berühren und werden still.

Atmen, zur Ruhe kommen, die Natur wahrnehmen ist ein Dankeschön an sie und ein Vertrauen schöpfen ins eigene Leben.

Sei mutig, komm und lausche, es ist wichtig!

Ich freue mich darauf, mit dir den Wind der Welten zu erleben. Darum schau auf meine Website, da warten noch andere Angebote auf dich, die zu deiner ureigenen Natur führen.

Bis bald!

Iris mit weltenwind.ch

Und jetzt mache ich mich mit meinem Flyer auf den Weg zur Druckerei…… Träume können nämlich wahr werden!