Brücken bauen

Brückenbauen ist das Natürlichste auf der Welt.

Ich bin sicher, dass wir das zu jeder Zeit des Tages tun.

Wir wollen in Verbindung sein mit irgendetwas. Und dafür tun wir unendlich viel. Unser grösster Wunsch ist es, dazuzugehören, um dann gleichzeitig darüber hinauszuwachsen. Eigenständig selbstbestimmt und mit dem wohligen Gefühl, sich selber zu sein.

Ich möchte mich jetzt nicht über die Abhängigkeit, die das Brückenbauen mit sich bringen kann, wortreich auslassen. Das tun andere schon zur Genüge. Jaja, das Handy, jaja, die sozialen Medien, jaja, unsere Vergangenheit, jaja, die Klimaerwärmung und der viele Streit unter uns Menschen…..ja, zu all diesen Themen und noch zu vielen mehr bauen wir Brücken. Sich von ihnen zu lösen ist nicht einfach, und wir vergessen, dass wir mit unseren vielen Gedanken sie zu festen Gebilden formen.

Ich möchte gerne die Gedanken befreien. Ich möchte keine Abhängigkeit, ich möchte ein sowohl als auch. Mit offenen Augen das Geschehen auf unserer Erde erkennen und aus vollem Herzen Brücken zur Farbe, zum Klang, zum Duft von genau dieser Erde samt ihren Bewohnern bauen.

Ja, es braucht Mut, bei einem frostigen Klima, im engeren und übertragenen Sinne, voller Vertrauen eine neue Brücke zu bauen. Zu diesem Mut gehört das Anerkennen der eigenen Farben, des eigenen unverkennbaren Duftes und des Klanges der eigenen Stimme. Diese muss nicht laut sein, es genügt, wenn wir mit ihr sind und ihr Raum geben.

Eine Brücke braucht auch Raum, Platz zum Atmen und zum Bauen. Sie braucht Zeit und sie braucht das Vertrauen ins Scheitern. Darum braucht es auch eine Hand voll Fantasie, denn es könnte ja sein, dass sie gelingt! Keine Brücke gleicht der anderen und das ist der Ausdruck der Verschiedenartigkeit von uns Menschen. Eine Brücke ist jedesmal ein Kunstwerk, so wie jeder Mensch einzigartig ist. Wir müssen sie nicht alle lieben und schön oder hässlich finden. Wir haben die Möglichkeit, wenn wir uns Zeit nehmen, sie zu bestaunen.

Und dann geschieht ein Wunder. Wir vergessen das Be- und Verurteilen, denn wir haben alle Hände voll zu tun! Brückengestalter:in zu sein regt alle Sinne an, macht Freude und schenkt Vertrauen zu uns selber und in das Leben. Wir verbinden Welten, werden beschenkt und freuen uns, dass wir auch so sein dürfen, wie wir sind.

Und auf einmal geht Brückenbauen ganz leicht, denn das andrere Ufer ist nicht mehr bedrohlich oder weit weg. Wir haben mit unserer Herzenskraft in Sekundschnelle ein Verbindung geschaffen, die frei macht, uns dem Leben zugehörig fühlen lässt und uns die Kraft gibt, voller Freude über uns hinauszuwachsen.

Utopisch? Zu schön, um wahr zu sein? Hallo, was für eine Brücke baue ich da gerade?

Oh!

Ich glaube an Wunder! Ich gebe nicht auf, Brücken zu gestalten, neue natürlich. (Die ururururalten sind von unseren Ahnen gebaut und sind magisch. Sie zu betreten braucht ebensoviel Mut, wie Achtsamkeit. Von ihnen gäbe es viel zu berichten…..)

Aber jetzt: Herzlich willkommen du spannendes Ufer!

Oder lädst du mich ein, dich kennenzulernen?

Ich bin Iris und erzähle Geschichten, die die Winde der Welten mir erzählen. http://weltenwind.ch und hier findest du auch den Link zu meinem Newsletter. Da gibt es immer viel Neues un Spannendes zu lesen, z. B. baue ich eine Brücke zu Suryas Welt….. sei dabei in dieser kleinen, feinen Community und abonniere den NEWSLETTER. Du bist herzlich willkommen!

Ich grüsse dich von Herzen fest!

Ich kann es nicht lassen, noch etwas zu ergänzen. Nämlich…. hast du gewusst, dass, wenn du eine Brücke zu deiner Lieblingsmusik herstellst oder zu dir wichtigen Bildern und Fotos, zur Natur, zu berührenden Menschen oder einfach zu dem, was dich fasziniert, dass auch da deine Brücke einzigartig ist? Und dass dann, wenn die Brücke denn mal steht, deine ureigene Gestaltungskraft zum Vorschein kommt? So kannst du Wunder bewirken und sichtbar machen! Leuchte!

innehalten

Eigentlich wollte ich heute alles andere als innehalten.

Da tanzten die Ideen wild im Kopf herum und hielten mich ausser Atem. Wie soll ich dir das alles präsentieren?

Nun ist alles anders. Auf einen Trommelschlag. Nein, es waren ein paar Trommelklänge, die mich zum Innehalten bewogen haben.

Am Morgen noch bin ich auf einen Feld-, Wald- und Wiesenspaziergang. Der blaue Himmel, die klare, kühle Luft, ja einfach das Naturerleben hat mich magisch angezogen und aus dem Haus gelockt.

Auf dem Weg erzählte ich dir schon ausführlich von meinem neuen MALKURS, der WALD, GLÜCK und FARBENZAUBER heisst. Ich stellte mir schon vor, wie ich das lustige Titelbild beschreibe und wie ich dir meine ersten Gehversuche mit dem Mikrofon zum Hören gebe.

Und nun halte ich einfach inne. Ich nehme ein Bild zur Hand, das ich vor ein paar Tagen von meinem Schreibtisch aus gesehen habe. Genau zu einem Zeitpunkt, als ich meinen Kopf unendlich traurig in meinen Händen aufgestützt habe. Mein Herz schlug schnell und laut und gleichzeitig langsam und sehr leise vor Angst vor dem Gespräch, das mir am Abend bevorstand.

Aus sicherlich meteoroloisch, gut erklärbaren Gründen bildete sich auf einmal diese Lichterscheinung am Himmel und sie entstand genau vor meiner Nase. Ich musste mich überhaupt nicht bewegen und ich konnte es auch nicht mehr. Sie war einfach da und ging für eine lange Zeit nicht weg. Es war ein Phänomen! Ein Wunder! Mit ihrer zarten Präsenz beruhigte sie mich und brachte mich zum Innehalten.

Wir schauten einander in die Regenbogenaugen. Ja, ich glaubte wahrzunehmen, dass sie mit mir atmete, indem sie heller und dann wieder blasser wurde….

INNEHALTEN

Eine ganze lange Weile. Mich berühren lassen von der Schönheit, dem Flüstern der Natur und dem Leben, aber auch vom Traurigen und Beschwerlichen. Ganz und gar. Es sind Geschenke. Sie wollen gesehen werden. Es sind Geschenke die das Leben verändern.

INNHALTEN UND MIT DEM HERZEN WAHRNEHMEN WAS IST

Bis ein leises Kitzeln in der Nasenspitze zu spüren ist, das mich fast zum Niesen bringt. Es sind die Lebensgeister, die mich berühren. Sie melden sich, wenn nach dem Innehalten ein neuer, freier Raum entsteht, wo Unerwartetes willkommen ist und ich die Freude meines Lebens sein darf.

Auf dem Nachhauseweg hüpfte eine kleine Gestalt über den Plattenweg, der durch meinen Garten führt. Sie rief mir zu:

VERGISS NICHT, ALLES IST MÖGLICH, NUR NICHT NACH DEINEM WILLEN, SONDERN IM ZUSAMMENSPIEL MIT ALLEM, WAS IST!

In diesem Sinne:

Demnächst wird mein Malkurs auf meiner Webseite ausgeschrieben, mit dem Mikrofon übe ich noch ein wenig und Innehalten ist mein neuer Job…..

Ich grüsse dich herzlich!

Iris

http://weltenwind.ch

Maggia

Heute fische ich eine Wesenheit aus Wasser und Stein aus meiner Tasche, die ich richtig liebe…..

Maggia

Ich habe das Gefühl, wenn ich diesen Titel schreibe, ist schon alles gesagt. Für mich erklärt er alles, gibt mein ganzes Universum, das mit ihm zusammenhängt, Preis. Nur schon, wenn ich den Namen ausspreche, geht ein Tor auf. Und gleich fliesst mir ein ganzer Fluss entgegen, der eine eigene Wesenheit ist.

Im Süden der Schweiz, im Tessin, fliesst er, dieser Fluss. Aber eigentlich müsste ich Flüssin sagen, denn für mich ist sie weiblich, eine Maggia eben!

Maggia.

Sprich diesen Namen auch einmal laut aus. Spürst du ihre Kraft?

Seit hunderten oder tausenden von Jahren sucht sie ihren Weg von hoch oben in den Bergen, hinab an wilden Steinbrocken vorbei. Unterdessen sind richtige Skulpturen entstanden. Sie stehen allein oder in Gruppen und scheinen sich Geschichten vom stetigen Fliessen des Wassers zu erzählen. Sie wurden bei Tag und bei Nacht geformt, seit ewigen Zeiten ohne Unterbruch. Tiefe Schluchten haben sich gebildet aus glattpolierten runden, aber auch schroffen Felsgesteinen aus Granit.

Für mich auch seit ewigen Zeiten, also mindestens seit einem halben Jahrhundert, bin ich dieser Flüssin nah. Als Kind habe ich mit den Zehen das eiskalte Wasser begrüsst, als Mutter bin ich mit den Kindern von Felsen zu Felsen geklettert und habe bange zugesehen, wie sie von da ins Wasser sprangen. Später dann habe ich mich auf einem sonnenwarmen, geschichtenerzählenden, körperähnlichen Stein ausgeruht und heute schwimme ich mutig dem Wasserfall entgegen, bis mein Herz so laut schlägt, dass es die Maggia hören kann.

Sie hat eine unbändige Kraft. Sie schenkt Leben und nimmt es auch. Sie entlockt den Menschen Jauchzer und fordert unmissverständlich Respekt. Sie spornt uns an, die eigene Wildheit zu spüren. Ja, sie will, dass wir sie mit jeder Zelle erfahren. Durch ihre Schönheit, ihre Eiseskälte, durch ihre Tiefe und Unberechenbarkeit. Sie ist Trägerin aller Geheimnisse des Lebens. Sie kennt die Sprache der Erde mit allem, was ist. Sie ist Wissende uralter Weisheiten, denn ihr Wasser entspringt wohl einem Schweizer Berg, aber das Wasser kommt aus der Tiefe der Erde, verbunden mit allen Flüssen dieser Welt.

Heute paddelte ich mit meinen Armen und Beinen im kalten Wasser neben dem Wasserfall. Die Sonne suchte sich einen Weg durch die Millionen von Wassertropfen und bildete mehrere Regenbögen. Ich schwamm in sie hinein, das Wasser prasselte schwer auf mich herab, tat mir am Kopf weh. Ich schnappte nach Luft, die Wucht des Wassers war enorm das Glück das erleben zu können aber noch viel grösser.

Ich spüre mein Leben, meinen Körper mein Herz, wie es wild schlägt. Ich bin ergriffen und immer wieder aufs Neue tief berührt von diesem Geschenk. Ja, ich höre dir zu, Maggia, ich will von dir lernen, deine Weisheit in mich aufnehmen und sie mit den Menschen teilen.

Ich nehme dich, wie du bist, an. Du bist für mich ein ganzes Universum. Ich brauche nur deinen Namen auszusprechen und ein Tor geht auf.

Wie wärs, wenn wir das auch mit Menschen und Situationen machen? Ich nehme dich an, so wie du bist. Ich schaue dich mit meinem ganzen Herzen an und du zeigst mir, was du Preis geben möchtest……