SanftMut

Sanftmut. So ein schönes Wort.

Sanftmut. So ein schönes Wort!

Nein, ich habe mich nicht vertippt und zweimal den gleichen Satz geschrieben. Sie klingen zwar gleich die Sätze, sie bedeuten aber für mich nicht das selbe.

Zum einen ist es der Klang. Das Wort Sanftmut zaubert mir so ein schönes, weiches und kraftvoll warmes Gefühl in meine Ohren und zum anderen erfasst mich der Widerspruch dieser Wörter ganz und gar.

Sanftmut.

Aber dieses Wort passt doch gar nicht zu diesem Bild mit den Nüssen! Doch, ich erzähle dir gleich warum.

Den ganzen Sommer über habe ich es mir immer wieder im Schatten unseres grossen Nussbaumes gemütlich gemacht. Er ist riesig, seine Blätter sind wie grosse Fächer, durch die der Sonnenschein hindurchtanzen kann. Bei ihm zu verweilen hat mir ein Gefühl der Geborgenheit gegeben. Nie und nimmer habe ich an den Herbst gedacht und was er mir schenken wird.

Gehalten zu werden, ohne eingeengt zu sein. Beschützt zu sein und nicht klein gemacht zu werden. Den Schatten geniessen und erleben, wie das Sonnenlicht immer einen Weg findet. Ganz genau zu sehen, wie die Sonne in den Westen wandert, oder ist es die Erde, die Richtung Osten fliegt? Unter diesem Riesen zu sitzen und dem Regen zuhören und staunen, wie das Blätterdach einen genialen Schirm bildet.

Sanft und zugleich kraftvoll. Eine Botschaft, die mich still werden lässt und zum Nachfühlen bringt. Eine wunderbare Wesenheit von Baum am Ende meines Gartens. Sie lehrt mich, ohne mich zu belehren. Voller Sanftmut zeigt sie sich.

Soviel Weisheit, so viel Schönheit.

Und währenddem der Baum mir seine ganze Aufmerksamkeit geschenkt hat, sind an seinen Zweigen viele Früchte herangewachsen. Jede einzelne trägt genau diese Eigenschaften in sich und noch viele mehr.

Es sind grossartige Wunderwerke, die da in in einer überwältigenden Fülle vom Himmel, ich meine vom Nussbaum fallen. Eingehüllt in einem Mantel sind sie herangereift und nun zeigt eine harte Schale sich mutig der Welt. Zu schön, um sie einfach zu knacken. Einfach und vollkommen. Aber genau das wollen sie, dass man sie öffnet. Sie schenken sich und nähren uns in ihrer kleinen, ganz grossen Fülle.

Wie oft wünschen wir uns, ganz leise in uns drin, sanftmutig geknackt zu werden, auf dass wir alle unsere Gaben der Welt schenken können?

Unser Innenleben ist genauso ein Wunderwerk, gehalten von unserem Lebensrahmen. Da ist ein Fenster, das den Blick in die weite Welt und darüber hinaus, frei gibt. Komm, zeige ihr deine Welt! Ich bin von ganzem Herzen überzeugt, so bereicherst du dein Leben, ja dein ganzes Umfeld, ich würde sogar sagen das ganze Universum!

Von meiner Welt kann ich dir berichten, dass ich einen Newsletter kreiert habe. Darin erzähle ich dir von meinen Projekten, du findest kleine Rituale, die einfach umzusetzen sind und die zu den Jahreszeiten passen. Natürlich hat es immer einen Link zu meinen laut erzählten Geschichten und bestimmt gibt es auch immer wieder etwas zum Schmunzeln. Eine kleine Wundertüte zum Innehalten! Bist du dabei? Dann melde dich an, du findest den Link auf meiner Homepage http://weltenwind.ch. Ich feue mich auf dich!

Nun grüsse dich von Herzen fest und wünsche dir die Fülle des Herbstes und die Freude am Knacken……….

WeltenWindFrau

Und wie immer noch etwas: Ich habe ein paar Nüsse in meine Jackentasche gelegt. Ich werde den ganzen Winter, wenn ich unterwegs bin, mit ihnen darin spielen. Und wenn ich etwas Besonderes in mir entdecke, werde ich eine knacken und mich an den grossen, sanften, kraft- und liebevollen Riesen erinnern.

Danke, lieber Nussbaum!