
Das Bild im Bild.
So einfach ist das. Ein Papier, ein Rahmen und ich.
Zuerst war nur das Papier. Dann kam die Farbe. Langsam breitete sie sich aus.
Was willst du? Was machst du da?
Irgendwie ist alles ein wenig ziellos. Ja, ausufernd. So geht das nicht. Ein Rahmen muss her, dem Ganzen Struktur geben. Schnell noch mehr Farbe.
Ach nein, nun ist die Leere da. Eine strukturierte Leere, ach nein.
Woher kenne ich das nur?
Hilfe, ich verirre mich!
Da ist einfach nichts. Soll ich so tun, als wäre da etwas, oder kann ich das Nichts aushalten?
Gibt es das, ein leeres Bild?
Nichts sagen, nichts aussagen.
Wen interessiert das?
Ich habe es gewusst. Du hälst es nicht aus.
Ein Strich in der Landschaft, und darauf gehe ich.
Ich sehe dich, ich höre dich, ich schaue dir zu und ja, ich höre dir auch zu.
Ich bin aus dem Nichts geboren worden und interessiere mich für dich.
Komm, erzähle mir deine Geschichte. Sie hat noch Platz auf diesem Papier, in diesem Rahmen und ………. mit mir!

Liebe Iris,
leider komme ich erst jetzt dazu, dir auf deinen tollen Beitrag zu antworten. Ich bin sprachlos über deinen Mut, dich auf diese großartige Weise zu zeigen! Da werde ich mir ein Beispiel nehmen und das ebenso trainieren, was mich große Überwindung kostet, denn meine alten Prägungen sind: Wenn ich mich zeige und zu mir stehe, werde ich beschämt und ausgeschlossen. Danke für deinen Mut!
Es ist lange her, dass wir uns bei mir mit Inge und Beata gesehen haben und schon damals deine mutige Performance miterleben durfte.
Inzwischen habe ich auch Level 1 gemacht. Das war auch nochmal ein Durchgang meines Lebens. Schön, dass ich dir wieder auf diese Weise begegnen kann.
Liebe Grüße Erika
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