
Findest du auch, dass das ein schönes Wort ist, Wesenheit?
Je öfter ich es sage, desto mehr nimmt es Form an und ich höre es nicht nur, ich sehe und spüre es auch. Wesenheit.
Wesenheiten sind überall und tauchen auf, wenn man es am wenigsten erwartet. Wie im obigen Bild. Da fotografiere ich schöne Plätze, an denen ich verweile, und auf einmal zeigt sich eine Wesenheit. Einfach so.
Vor lauter Geplapper und ewigem Denken, vor lauter die Augen im Aussen auf alles gerichtet zu haben und wertend unterwegs sein, übersehen wir sie eigentlich fast immer. Zum Glück ist es ihnen einerlei, ob wir sie sehen oder nicht. Sie zeigen sich grossmütig und freuen sich, wenn es dann doch ein paar Menschenseelen schaffen sie zu entdecken.
Sie sind sehr weise, überraschen uns mit ihrem Humor und….. sie haben immer eine Botschaft. Da sie nicht sprechen können finden sie andere Wege und Mittel sich uns mitzuteilen, ihre Präsenz und ihr Wesen uns zu zeigen, genügt vollauf.
Es braucht nur etwas Übung. Vorallem aber Zeit. Zeit im Sinne von innerer Ruhe und das Fühlen von Geborgenheit in sich selber. Da kann es um uns herum wirbeln, laut sein, schön sein oder auch anstrengend, die Verbundenheit zum eigenen Herzen lässt die Wesenheiten sichtbar werden.
Das explizite Ausschau halten hilft da gar nicht. Es ist, als wollen Wesenheiten, dass wir entschleunigen, dass wir Freude an der Natur, an unserer Umgebung finden, egal wo wir gerade sind. Wenn die Augen weich werden, das Herz den Lebensrhythmus vorgibt, die Ohren die Geräusche annehmen, die gerade sind, die Hände einmal still sind und die Füsse wie angewurzelt den Boden wahrnehmen, geschehen Wunder.
Wir werden selber zu einer Wesenheit. Ein Wesen voller Leben, obwohl es still ist. Ein Wesen voller Heiten eben! Heiten? Dieses Wort gibt es gar nicht! Doch! Wir sind Menschenwesen und, wenn wir uns die Zeit und die seltene Gelegenheit geben in uns hineinzuhorchen, (w)heitet sich unser Bewusstsein, unsere Wahrnehmung und es wird so wundersam still. Zuerst kommen natürlich all die Anklagen uns selber gegenüber, die können wir einfach überspringen, denn sie bringen nichts. Und wenn wir sie liebevoll beiseitegeschoben haben, wird es heit(er). Ja! es wird hell und und freudig und dann sehen wir andere Wesen und Heiten. Das schönste daran ist…. sie sehen uns!
Also wagen wir den Sprung….

……und und nehmen den Platz in uns selber ein!
Du bist eine wunderbare Wesenheit und, wenn ich dich kennenlernen will, nehme ich mir die Zeit, die Ruhe und Geborgenheit in mir, ja alles zusammen! Setze mich hin und höre dir zu. Mit dem Herzen natürlich!
Ich empfinde es als wärmendes Gefühl, dass ich weder deine noch sonst irgendeine Wesenheit ganz und gar erfassen kann. Du, alle Wesenheiten, ob in menschlicher Form, in der Natur oder aus der Geistigen Welt bleiben schlussendlich ein Mysterium und sind in stetiger Verwandlung.
Oh! Mysterium, wieder so ein cooles Wort! Die Mysterien sind doch schon von Wissenschaftler:innen oder grossen Weisen (Männern UND Frauen) festgelegte Begebenheiten. Nun bin ich so frech und schmeisse diese alle einfach vom Sockel. Ich weiss, es ist eine Anmassung, aber ich behaupte, dass wir alle mystisch, ein Kunstwerk an Einsichten, Ansichten, Geheimnissen, eine wunderbare Zusammensetzung von Gaben an Irdischem und Übersinnlichem sind und dass uns niemand, wirklich niemand vorschreiben kann, wie wir sie ausleben. Wenn wir doch nur alle spüren würden, was für ein Wunder wir sind!
Wir haben es in der Hand, es sichtbar zu machen. Wann und wie wir es wollen. Die Natur zeigt es uns in jedem Augenblick und wieder dürfen wir uns einfach davon erfassen lassen.

Um wieder ganz auf den Boden zu kommen, wage ich es, ein Geheimnis preiszugeben. Hättest du gedacht, dass ich violette Schuhe habe? Dass ich sie mit Freude trage und ich manchnmal vergesse, dass ich sie anhabe und erst wieder daran erinnert werde, wenn mich jemand anlacht oder entsetzt anschaut? Diese violetten Schuhe haben mich von einem Schaufenster aus angelacht und mir gesagt, wenn du uns kaufst, bist du echt schräg oder bekloppt. Da habe ich sie gekauft und nie bereut. Bis jetzt habe ich sie nur getragen, wenn ich sicher war, dass mich kaum jemand kennt. Das bleibt auch so……. bis ich jemandem von euch auf der Strasse begegne und wir schmunzelnd einander in die Augen schauen mit dem Wissen: Das Leben ist ein Mysterium!

Sodu! Wunderbare Wesenheit! Ich wünsche dir ein gutes, ja ein wirklich gutes Neues Jahr, voller Freude die Mysterien des Lebens zu entdecken, vorallem aber dich selber.
Ich grüsse dich von Herzen fest und ich freue mich, dir auch im neuen Jahr immer wieder Geschichten zu erzählen. Die Winde der Welten werden mit Sicherheit nicht müde sie mir einzuflüstern. Und ich lausche ihnen nur zu gerne……

Iris
Natürlich noch ein kleiner Nachtrag: Falls es dich wundernimmt, was ich denn so in meinem Newsletter schreibe….. auf meiner Homepage kannst du den Link für ein Abo finden und du wirst es erfahren. Ich freue mich sehr, wenn du dich von diesem feinen, naturverbundenen, alltagstauglichen (wie meine violetten Schuhe….), humorvollen Brief mitnehmen und inspirieren lassen möchtest! Du bist herzlich willkommen! Klick auf das Bild und schon bist du da….

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